
- von Ahmed Shareek
Pfirsich-Saphir oder Padparadscha: der Unterschied steht auf dem Bericht
- von Ahmed Shareek
Zu den Steinen: unsere Pfirsich-Saphire. Wir führen derzeit keinen Padparadscha im Bestand; unsere Seite zum Padparadscha-Saphir sagt dasselbe. Zum Vertiefen: der vollständige Padparadscha-Ratgeber – der Kaufratgeber zum Pfirsich-Saphir.
Pfirsich-Saphir und Padparadscha liegen im Farbraum des Korunds unmittelbar nebeneinander. Beide gehören in die warme Familie zwischen Rosa und Orange, und an der Grenze zwischen ihnen ist der Unterschied mit dem Auge tatsächlich schwer zu fassen. Der Unterschied zwischen den beiden Namen ist dagegen überhaupt nicht schwer zu fassen, und genau dort beginnt diese Seite.
Es sind in Wahrheit zwei Unterschiede, und sie auseinanderzuhalten ist der größte Teil der Antwort. Padparadscha ist ein Name, den ein Labor vergibt, und zwar nach einer veröffentlichten Definition. Pfirsich ist ein Name, den der Handel vergibt, und hinter ihm steht keine veröffentlichte Definition. Das ist der erste Unterschied, und er ist der geklärte. Der zweite ist die Farbe, und er ist unordentlicher: Die veröffentlichte Definition beschreibt einen Bereich und keinen Punkt, die beiden Namen decken einander überschneidendes Gebiet ab, und ein Stein nahe am Rand dieses Bereichs kann von einem Labor den einen und von einem anderen Labor den anderen Namen bekommen. Die kurze Antwort auf die Frage in der Überschrift lautet deshalb: Der Unterschied ist das Wort auf dem Bericht – und der Stein darunter kann derselbe Stein sein. Ein Bericht, der den Padparadscha-Namen verwendet, und einer, der ihn nicht verwendet, bepreisen denselben Stein sehr verschieden, und deshalb wiegt das Wort auf dem Bericht schwerer als das Wort in einem Angebot.
Zwei Hinweise vorweg, damit diese Seite nicht als etwas gelesen wird, das sie nicht ist. Sie beurteilt keine Steinqualität und stellt keine Herkunft über eine andere; sie nennt auch keinen Preis pro Karat. Warum nicht, steht weiter unten in eigenen Abschnitten – es hat mit § 5 UWG, mit § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG und mit § 1 und § 3 Abs. 1 PAngV zu tun, und diese drei Vorschriften sind der Grund, warum eine deutschsprachige Seite zu diesem Thema anders gebaut sein muss als eine englische.
Das Wort Padparadscha stammt aus dem Singhalesischen und dem Sanskrit und bezeichnet die Lotusblüte – das warme, zarte Rosa-Orange der Blume, die in den Seen und Wasserläufen Sri Lankas wächst. Die Farbe ist keine Erfindung des Marketings. Sie ist der eine Farbname im Saphirhandel, für den die Labore eine Definition aufgeschrieben haben, und das ist es, was diesen Vergleich nachprüfbar macht statt zur Geschmacksfrage.
Die Definition steht im LMHC-Informationsblatt Nr. 4 (Corundum), übernommen von den Laboren, die dieses Blatt unterzeichnet haben – GIA, Gübelin und SSEF sind darunter. Sie vereinheitlicht Padparadscha im Wortlaut so:
„a subtle mixture of pinkish orange to orangey pink with pastel tones and low to medium saturations“
Auf Deutsch gelesen: eine feine Mischung aus rosastichigem Orange bis orangestichigem Rosa, in Pastelltönen und bei geringer bis mittlerer Sättigung. In diesem einen Satz stecken drei Dinge, und es sind genau drei.
Es sind diese drei Achsen – und nur diese drei. Eine vierte Bedingung – eine „Ausgewogenheit“ oder ein „Gleichgewicht“ zwischen Rosa und Orange, bei dem keine der beiden Farben überwiegen dürfe – steht im Wortlaut des Blattes nicht. Sie taucht in deutschsprachigen Beschreibungen trotzdem regelmäßig auf, und wo sie auftaucht, stammt sie nicht aus dem Informationsblatt. Wir schreiben das hier ausdrücklich hin, weil eine erfundene vierte Bedingung die Definition nicht strenger macht, sondern unprüfbar – und weil wir an anderer Stelle im eigenen Bestand an Ratgebern genau diesen Fehler gemacht haben.
Aus der Definition folgen drei Dinge, die man im Kopf behalten sollte. Das Blatt definiert eine Farbe, also sagt es nichts darüber, wo ein Stein entstanden ist. Es wird von einem Labor auf einen bestimmten Stein angewendet, also gehört der Name zu einem Bericht und nicht zu einem Verkäufer – ein Verkäufer kann das Wort schreiben, aber nur ein Bericht kann es auf den Stein setzen. Und es beschreibt einen Bereich, also können zwei Labore, die einen Stein nahe am Rand dieses Bereichs betrachten, mit guten Gründen Verschiedenes schreiben. Die ausführliche Darstellung steht in unserem vollständigen Ratgeber zum Padparadscha-Saphir.
Hier liegt eine Hürde, die es im Englischen nicht gibt, und sie betrifft die beiden wichtigsten Wörter dieser Seite. Im deutschen zusammengesetzten Farbwort ist das Grundwort die vorherrschende Farbe, und die Endung -stichig markiert die Beimischung. Rosastichiges Orange ist also ein oranger Stein mit einem Zug ins Rosa. Orangestichiges Rosa ist ein rosa Stein mit einem Zug ins Orange. Dreht man das Paar um, bezeichnet man eine andere Farbe.
Das ist nicht Haarspalterei, sondern die Bedingung dafür, dass das Farbtonkriterium überhaupt funktioniert. Der von den Laboren beschriebene Bereich wird von diesen beiden Formen begrenzt: an dem einen Ende rosastichiges Orange, an dem anderen orangestichiges Rosa. Wer die beiden nicht auseinanderhalten kann, kann auch nicht erkennen, ob ein Stein in den Bereich fällt oder nicht – und das ist der Punkt, an dem deutschsprachige Beschreibungen dieser Farbe regelmäßig zusammenbrechen. Wir verwenden die beiden Formen auf dieser Seite durchgehend und nie als Synonyme.
Ein zweiter Hinweis zur deutschen Farbsprache, weil er hier mitläuft: Das Grundwort für diese Farbfamilie ist bei uns Rosa, nicht das englische Pink, und für die Nachbarfamilie violett. Die Wörter Lila und Purpur benennen wir nur dort, wo das Wort selbst das Thema ist – als Farbangabe zu einem Stein verwenden wir sie nicht, weil Purpur im Deutschen etwas anderes bezeichnet als das englische purple und Lila im Edelsteinhandel eine Farbe benennt, die in keinem Laborbericht so heißt. Auf einer Seite über Rosa und Orange spielt das selten eine Rolle; dass die Regel gilt, sei trotzdem gesagt.
Pfirsich-Saphir ist eine Handelsbezeichnung – keine Laborbezeichnung – für Korund in der warmen Familie zwischen Rosa und Orange, der den Padparadscha-Namen nicht trägt. Die Bezeichnung deckt einen breiten Bereich ab: Steine, die deutlicher ins Orange als ins Rosa neigen; Steine, die deutlicher ins Rosa als ins Orange neigen; Steine im Bereich zwischen Rosa und Orange, die für das Informationsblatt Nr. 4 zu stark gesättigt oder zu dunkel sind; und Steine am helleren Ende, die dem Padparadscha-Bereich nahekommen, ohne dass ein Labor sie so genannt hätte.
Ein feiner Pfirsich-Saphir ist ein schöner Stein für sich – warm, leuchtend und ganz anders als die Farbe, die die meisten Menschen vor Augen haben, wenn sie das Wort Saphir hören. Weil hinter dem Namen keine Labordefinition steht, ist durch den Namen an einem Pfirsich-Saphir nichts entschieden: Wie der Stein aussieht, welche Behandlung er hinter sich hat und welche Unterlagen zu ihm gehören, sind drei getrennte Fragen, und alle drei werden auf dem Listing beantwortet und nicht durch das Wort.
Daraus folgt eine Regel, an die wir uns halten und die wir hier hinschreiben, damit Sie uns daran messen können: Wir beschreiben einen Pfirsich-Saphir nie in der Sprache des Padparadscha. Genau dieser Sprachgebrauch ist der Mechanismus, durch den eine Suche nach Padparadscha einen Stein ausspuckt, der keiner ist.
| Farbbeschreibung | Bezeichnung des Labors | Anmerkung |
|---|---|---|
| Helles Orange-Rosa, pastellig, geringe bis mittlere Sättigung | Padparadscha, wo ein Labor den Namen vergibt | Liegt mitten in dem Bereich, den das Informationsblatt Nr. 4 beschreibt |
| Helles orangestichiges Rosa, pastellig | Padparadscha oder rosa-oranger Saphir, je nach Labor | Der Grenzbereich; derselbe Stein kann von verschiedenen Laboren verschiedene Namen bekommen |
| Warmes rosastichiges Orange, helle Tonlage | Rosa-oranger Saphir, oder Pfirsich-Saphir als Handelsbezeichnung | Dem Padparadscha-Bereich im Aussehen nahe; über den Namen entscheidet der Bericht |
| Klassisches Pfirsich – warm, goldrosa, mittlere Sättigung | Pfirsich-Saphir (Handelsbezeichnung) | Der Kern dessen, was der Handel Pfirsich nennt |
| Blasses Pfirsichrosa, sehr hell, geringe Sättigung | Pfirsich-Saphir oder heller rosa Saphir | Das hellere Ende des Bereichs |
| Tiefes Orange-Rosa, stärkere Sättigung, dunklere Tonlage | Orange-rosa Saphir | Für das Informationsblatt Nr. 4 zu stark gesättigt und zu dunkel, unabhängig vom Farbton |
Die Tabelle beschreibt, was der Handel sieht und wie Labore es benennen. Sie ist keine Rangfolge: Keine Zeile ist besser als eine andere, und es gibt keine veröffentlichte Skala, die eine solche Reihenfolge tragen würde. Was sich zwischen den Zeilen ändert, ist allein die Frage, wer über den Namen entscheidet.
Die Labore, die das Informationsblatt Nr. 4 übernommen haben, arbeiten mit demselben geschriebenen Wortlaut. Eine Definition, die einen Bereich beschreibt, muss aber am einzelnen Stein mit dem Auge angewendet werden. Nahe am Rand des Bereichs ist das eine Beurteilung, und deshalb bekommt derselbe Stein manchmal von einem Labor den Padparadscha-Namen und von einem anderen die Angabe „rosa-oranger Saphir“. Das ist eine Eigenschaft der Grenze und kein Versagen irgendeines Labors.
Was das Blatt festlegt:
Der Stein, um den es auf dieser Seite eigentlich geht, ist der, der dem Padparadscha-Bereich optisch nahekommt – pastelliges Rosa-Orange, geringe bis mittlere Sättigung – und vom Labor, das ihn untersucht hat, trotzdem einen anderen Namen bekommt. Wir nennen ihn auf dieser Seite den padparadschanahen Pfirsich. Das ist unsere eigene Formulierung und keine eines Labors, und sie bedeutet genau das und nichts darüber hinaus: Sie beschreibt, wie ein Stein aussieht, und sie sagt nichts über Behandlung oder Unterlagen. Wenn Sie das Aussehen kaufen, dann ist hier die Stelle, an der Sie suchen sollten. Wenn Sie den Namen kaufen, dann ist sie es nicht.
An einem unserer eigenen Steine lässt sich zeigen, wo die Linie verläuft. Unser unerhitzter ovaler Pfirsich-Saphir von 1,12 ct aus Sri Lanka trägt den GIA-Bericht Nr. 5231980190. Der Bericht druckt als Farbe „Pink“ – nicht Padparadscha und auch nicht rosa-oranger Saphir. Wir listen ihn als Pfirsich. Die GIA druckt eine Farbe, sie benotet keine, und wo dieser Stein auf der Linie zwischen Rosa und Pfirsich sitzt, ist unsere eigene Einschätzung. Deshalb hält das Listing beides fest: unsere Beschreibung und die Farbe, die der Bericht druckt. Die übrigen Felder desselben Berichts stehen ebenfalls auf der Produktseite – 1,12 ct, 6,38 × 5,18 × 4,30 mm, im Feld Additional Results „No Indications of Heating“, und als geografische Herkunft Sri Lanka, ausdrücklich als Expertenmeinung.
Dieser eine Stein ist das ganze Thema dieser Seite in einem Stück Papier: Derselbe Korund, dessen Farbe viele Händler ohne mit der Wimper zu zucken in die Nähe des Padparadscha-Wortes gerückt hätten, trägt einen Bericht, auf dem ein einziger Farbton steht. Damit liegt er außerhalb des Begriffs, und damit ist die Frage beantwortet – nicht durch unseren Geschmack und nicht durch Ihren.
Diese ganze Seite hängt an der Formel „das Wort auf dem Bericht“. Dann muss aber auch geklärt sein, wie dieses Papier im Deutschen heißt – und an dieser Stelle geht im deutschsprachigen Edelsteinhandel mehr durcheinander als an jeder anderen.
Ein Gutachten ist im deutschen Rechts- und Geschäftsverkehr etwas Bestimmtes: die begründete Bewertung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, in aller Regel mit einem Wertbetrag darin, erstellt für ein Gericht, eine Behörde, eine Versicherung oder eine Erbauseinandersetzung. Kein gemmologisches Labor der Welt stellt ein solches Gutachten aus, und die Labore behaupten es auch nicht. Wer in einem Angebot liest, zu einem Stein liege ein „Gutachten“ vor, hält entweder das richtige Dokument mit dem falschen Wort in der Hand – oder gar kein Labordokument.
Was ein Labor ausstellt, ist ein Bericht. Die DSEF (Deutsche Stiftung Edelsteinforschung) in Idar-Oberstein, das Labor der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft und für den deutschsprachigen Raum die naheliegende Adresse, nennt ihr Dokument ausdrücklich Befundbericht. Das Wort trifft genau, was geschieht: Ein Labor erhebt einen Befund und berichtet ihn. Es beurkundet nichts, es bewertet nichts und es benotet nichts.
| Wort | Wer stellt es aus | Was darin steht | Beim Saphirkauf |
|---|---|---|---|
| Befundbericht | ein gemmologisches Labor, z. B. die DSEF | Mineralart, Varietät, Behandlung, Maße, Gewicht; je nach Auftrag eine Herkunftseinschätzung | das richtige Wort und das richtige Dokument |
| GIA-Bericht, Laborbericht | GIA, Gübelin, SSEF und andere | dasselbe, im englischen Formular; beim Padparadscha zusätzlich der Name im Bemerkungsfeld | das Dokument, auf das es bei dieser Farbe ankommt |
| Gutachten | ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger | eine begründete Bewertung, meist mit einem Wertbetrag | kommt beim Kauf nicht vor; relevant für Versicherung, Erbfall oder Gericht |
| Zertifikat | im Edelsteinhandel eingebürgert, aber niemand zertifiziert einen Stein | meist dasselbe wie ein Bericht – manchmal aber auch ein Blatt des Verkäufers selbst | als Suchwort verbreitet; fragen Sie nach, wer es ausgestellt hat |
Daraus folgt für diese Seite ein einfacher Satz, den Sie beim Weiterlesen im Kopf behalten können: Was Sie zu einem Padparadscha in der Hand halten, ist ein Befundbericht, kein Gutachten. Auch grammatisch sind es zwei verschiedene Wörter: der Bericht ist maskulin, das Gutachten ist sächlich – wer das eine durch das andere ersetzt, muss Artikel und Pronomen mittauschen. Es sind eben nicht dasselbe Dokument mit zwei Namen, sondern zwei Dokumente mit zwei Zwecken. Ein vereidigter Sachverständiger kann später, etwa für eine Versicherung, ein Wertgutachten zu demselben Stein erstellen – das ist dann tatsächlich ein Gutachten, und es beantwortet eine andere Frage als die, um die es hier geht.
Deshalb verwenden wir auf allen deutschsprachigen Seiten Bericht, Laborbericht, GIA-Bericht, Befundbericht und Berichtsnummer. Wie ein GIA-Bericht Feld für Feld zu lesen ist, steht in unserem Ratgeber Einen GIA-Saphirbericht lesen.
Und noch eines, weil es unmittelbar dazugehört: Ein Labor bestätigt nichts. Es hält fest, es druckt, es beschreibt, es gibt eine Meinung ab. Das LMHC schreibt es selbst über Berichte allgemein: „Alle im Bericht beschriebenen Befunde sind Meinungen, die das Labor äußert“. Das sind Meinungen qualifizierter Prüfer mit Geräten und Vergleichsmaterial, über die Sie nicht verfügen – und genau deshalb sind sie ihr Geld wert. Eine Garantie sind sie nicht, und sie geben auch nicht vor, eine zu sein.
Hier unterscheidet sich eine deutschsprachige Seite von einer englischen nicht im Ton, sondern in der Sache. Über fast jede Farbangabe bei Saphir lässt sich streiten, weil kein Labor eine Farbe benotet. Wer einen Stein „pfirsichfarben“ nennt, gibt eine Beschreibung ab – ein Werturteil über ein Aussehen, das jeder nachprüfen kann, indem er hinsieht, und über das man guten Gewissens anderer Meinung sein darf.
Padparadscha ist der Sonderfall. Weil das LMHC den Begriff definiert hat, ist der Satz „dieser Stein ist ein Padparadscha“ keine Geschmacksfrage, sondern eine Tatsachenbehauptung – sie kann wahr oder falsch sein, und sie ist an einem Dokument prüfbar. Damit fällt sie unmittelbar in den Anwendungsbereich von § 5 UWG, der irreführende geschäftliche Handlungen verbietet.
Praktisch heißt das: Die Darlegungslast liegt bei dem, der wirbt. Wer eine prüfbare Tatsachenbehauptung über die Beschaffenheit einer Ware aufstellt, muss sie belegen können – und beim Padparadscha kommt dafür genau ein Beleg in Betracht: ein Bericht eines Labors, das die LMHC-Formulierung übernommen hat und das Wort gedruckt hat.
Besonders streng behandelt das deutsche Recht dabei die Testwerbung: Wer die Autorität einer Untersuchung in Anspruch nimmt, muss deren Quelle und Kriterien offenlegen und nachprüfbar machen. Eine eigene Farbentscheidung des Verkäufers, die im Register eines Prüfergebnisses auftritt – „geprüft“, „laborgeprüft“, „entspricht der Definition“, „Padparadscha-Qualität“ –, ist genau dieser Fall: Es wird eine Untersuchung behauptet, die nicht stattgefunden hat. Dasselbe gilt für jede Qualitätsstufe und jede Benotung, die so klingt, als stünde eine veröffentlichte Skala dahinter. Für Saphirfarben gibt es keine solche Skala. Für Padparadscha gibt es eine Definition, und das ist etwas anderes als eine Skala: Sie sagt Ja oder Nein, sie sagt nicht „gut, besser, am besten“.
Daraus ergibt sich eine Prüfung, die Sie bei jedem Anbieter selbst durchführen können, und sie besteht aus zwei Fragen:
Bleibt eine der beiden Antworten aus, haben Sie keine Padparadscha-Angabe vor sich, sondern die Farbeinschätzung eines Verkäufers – zulässig, solange sie als solche erkennbar bleibt, und unzulässig in dem Moment, in dem sie den Namen trägt.
Ein zweiter Punkt betrifft diese Seite selbst, und wir schreiben ihn hin, weil er unbequem ist. § 5 UWG beurteilt den Gesamteindruck einer Darstellung und nicht nur ihre einzelnen Sätze – also auch den Eindruck, ein Händler könne liefern, wovon er schreibt. Ein Vergleich, der einem Leser den Padparadscha schmackhaft macht und dabei offenlässt, ob er bei uns zu haben ist, erzeugt genau diesen Eindruck. Deshalb steht die Antwort oben auf der Seite und nicht erst am Ende: Wir führen derzeit keinen Padparadscha im Bestand.
Deutschsprachige Ratgeber zu dieser Farbe sind voll von Karatpreisen, und sie sind der Grund, warum diese Seite früher in Deutschland nicht ausspielbar war. Die Preisangabenverordnung verlangt in § 1 und § 3 Abs. 1, dass gegenüber Verbrauchern der Gesamtpreis anzugeben ist – der Endpreis einschließlich der Umsatzsteuer und aller sonstigen unvermeidbaren Bestandteile – und dass die Versandkosten zusätzlich, getrennt und deutlich auszuweisen sind.
Ein Preis pro Karat ist kein Gesamtpreis. Er ist eine Rechengröße des Handels: Er bezieht sich auf eine Gewichtseinheit und nicht auf eine Ware, er enthält keine Steuer, keine Versandkosten und keinen bestimmten Stein. Als alleinige Preisangabe auf einer Verbraucherseite hat er deshalb nichts verloren – und als Spanne („von … bis … pro Karat“) ist er zusätzlich das, was § 5 UWG als irreführend behandelt, weil die Spanne eine Marktübersicht behauptet, die niemand veröffentlicht hat.
Diese Seite enthält deshalb überhaupt keine Karatpreise, keine Preisspannen, keine Vielfachen und keinen Vergleich mit irgendeinem Marktpreis. Das ist kein Versehen und keine Lücke, sondern der Grund, warum sie hier überhaupt stehen darf. Wo ein Preis hingehört, ist die Produktseite des einzelnen Steins: Dort steht der Gesamtpreis für genau diesen Stein, und dort stehen die Versandkosten daneben.
Die Versandbedingungen, damit Sie sie nicht suchen müssen: Versand in die USA kostenlos, ohne Mindestbestellwert. In alle übrigen Länder pauschal 60 $, ab 499 $ Bestellwert kostenlos. Für jede Bestellung gilt ein Rückgaberecht von 14 Tagen.
Unsere Preise verstehen sich in US-Dollar, ohne Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; diese fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen.
Ein Betrag steht trotzdem auf dieser Seite, und er ist kein Preis: Ab 500 $ schicken wir einen Stein zur GIA, bevor wir ihn ausliefern. Das ist unsere eigene Schwelle und kein Marktstandard – niemand schreibt sie uns vor, und kein anderer Händler ist daran gebunden. Wir nennen sie, weil sie überprüfbar ist: Fragen Sie zu einem Stein nach, und entweder liegt der Bericht vor, oder wir schicken ihn vor dem Versand ein, oder das Listing sagt, dass keiner vorliegt.
Sri Lanka ist die Herkunft, die mit dieser Farbe am stärksten verbunden ist, und der Name selbst ist singhalesisch. Material im Bereich zwischen Rosa und Orange wird außerdem aus Madagaskar, Tansania und Vietnam berichtet. Was auf dieser Seite nicht steht, ist eine Reihenfolge dieser Vorkommen.
Das hat zwei Gründe, einen sachlichen und einen rechtlichen. Der sachliche: Die Herkunft ist keine Qualitätsstufe. Wo ein Stein entstanden ist und wie er aussieht, sind zwei getrennte Befunde, und den einen zu bepreisen, als wäre er der andere, ist eine Gewohnheit, die man ablegen sollte. Der rechtliche: § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG erfasst die Herabsetzung oder Verunglimpfung in der vergleichenden Werbung ausdrücklich auch dann, wenn sie sich auf die Verhältnisse eines Mitbewerbers bezieht – und eine Herkunftsrangfolge in einem Verkaufsratgeber ist genau das, nur gegenüber einer ganzen Gruppe statt gegenüber einem benannten Haus. Sie behauptet überdies eine Skala, die niemand veröffentlicht hat, und fällt damit zurück in § 5 UWG.
Zum Namen selbst gehört an dieser Stelle noch eine Klarstellung, weil der Handel ihn gern als Güteangabe verwendet: Ceylon-Saphir ist ein Handelsname, die sachliche Angabe lautet Saphir aus Sri Lanka – und auf eine Qualitätsachse gehört das Wort nicht. Als Suchwort ist es nützlich und wir behalten es; als Benotung eines Steins ist es falsch. Die Herkunft eines einzelnen Steins steht auf dessen Listing, und wo sie nicht festgestellt ist, sagt das Listing auch das.
Was ein Labor zur Herkunft äußert, druckt es selbst mit Vorbehalt, und wir zitieren ihn lieber, als ihn zu umschreiben. Neben einer Herkunftsangabe druckt die GIA: „Jede Aussage zur geografischen Herkunft ist eine Expertenmeinung, die auf einer Reihe von Beobachtungen und analytischen Daten beruht“. Für das Informationsblatt Nr. 4 ist die Herkunft ohnehin ohne Bedeutung: Es definiert eine Farbe, keine Lagerstätte. Ein Padparadscha aus Madagaskar ist ein Padparadscha, wenn der Bericht das Wort druckt, und ein srilankischer Stein ist keiner, wenn er es nicht tut.
Hitze schiebt einen Stein üblicherweise aus diesem Farbbereich heraus, und deshalb ist ein guter Teil des feinen Materials darin nie erhitzt worden. Nicht alles davon, und unseres auch nicht vollständig. Jedes unserer Listings nennt die Behandlung des Steins, den es beschreibt.
Die Farbe zwischen Rosa und Orange entsteht in beiden Fällen aus dem Zusammenspiel von Chrom (Cr³⁺, verantwortlich für das Rosa) und Eisen (Fe, das den orangen Anteil beisteuert) im Kristallgitter des Korunds, und dieses Zusammenspiel reagiert empfindlich auf Temperatur. Bei den Temperaturen einer Hitzebehandlung verschiebt sich das Verhältnis, der Stein wird typischerweise in ein reineres Rosa oder ein reineres Orange gezogen, und das, was ihn interessant gemacht hat, geht verloren. Das ist eine Tendenz und keine Regel, und über den Namen entscheidet es nicht. Lotus Gemology hält fest, dass padparadschafarbenes Material aus dem vietnamesischen Bezirk Quy Chau, aus dem tansanischen Bezirk Tunduru und aus Madagaskar häufig bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen erhitzt wird – 1.200 °C und darunter – und dass Teile des Handels diese Steine unter dem Padparadscha-Namen verkaufen. Die Zahl ist die Aufzeichnung von Lotus Gemology und keine Messung von uns.
Der meiste blaue Saphir im Handel ist erhitzt. In dieser Farbfamilie nützt Hitze weit weniger, weil sie die Farbe eher zerstört als verbessert – das ist ein Grund, hier unerhitztes Material zu erwarten, aber keine Gewähr dafür. Was einen bestimmten Stein entscheidet, ist allein die Behandlungszeile zu diesem Stein. Mehr dazu in Was bedeutet unerhitzt beim Saphir? und in So funktioniert die Hitzebehandlung von Saphiren.
An dieser Stelle gehört ein Wort zur deutschen Terminologie dazu, weil es im Handel regelmäßig verwischt wird. Wir nennen den Wärmestatus immer „unerhitzt (keine Hitzebehandlung)“ und verwenden „unbehandelt“ nur dort, wo wirklich keinerlei Behandlung vorliegt. „Unerhitzt“ ist eine Aussage über die Hitze und über nichts weiter; „unbehandelt“ schließt jede Behandlung aus. Bei einer Farbe, in der die Beryllium-Diffusion das eigentliche Risiko ist, ist dieser Unterschied kein Sprachspiel: Ein Stein kann unerhitzt und trotzdem diffusionsbehandelt sein.
Und noch einmal, weil es die Stelle ist, an der sich fast der gesamte deutschsprachige Bestand an Texten zu dieser Farbe irrt: Unerhitzt ist keine Bedingung für den Padparadscha-Namen. Das Informationsblatt Nr. 4 wendet den Namen auf erhitzte und unerhitzte Steine an. Wer schreibt, ein Padparadscha müsse unerhitzt sein, gibt eine Marktbeobachtung als Definition aus. Die Behandlungszeile und die Farbzeile auf einem Bericht sind zwei Angaben mit zwei verschiedenen Grundlagen, und keine lässt sich aus der anderen ableiten.
| Merkmal | Pfirsich-Saphir | Padparadscha-Saphir |
|---|---|---|
| Gemmologischer Status | Handelsbezeichnung – keine veröffentlichte Definition | Laborbezeichnung, definiert im LMHC-Informationsblatt Nr. 4 |
| Farbe | Warmes Rosa-Orange, ohne festgelegte Grenzen | Rosastichiges Orange bis orangestichiges Rosa, Pastelltöne, geringe bis mittlere Sättigung |
| Woher der Name kommt | Vom Verkäufer oder vom Handel allgemein | Von einem Laborbericht, der das Wort verwendet |
| Behandlung | Unterschiedlich – jedes Listing nennt sie | Hitze nimmt den Namen nicht weg: Das Informationsblatt Nr. 4 wendet ihn auf erhitzte wie unerhitzte Steine an |
| Beryllium-Diffusion | Ein reales Risiko in diesem Teil des Farbraums; dagegen hilft die Spurenelementanalyse | Dasselbe Risiko, und der Grund, warum Labore Steine in dieser Farbe auf Spurenelemente prüfen |
| Herkunft | Auf jedem Listing festgehalten | Nicht Teil der Definition; getrennt festgehalten, und als Meinung |
| Das Papier dazu | Ein Befundbericht zu Mineralart und Behandlung genügt der Sache nach | Ein Bericht eines Labors, das das Informationsblatt Nr. 4 übernommen hat und das Wort druckt |
| Was wir führen | Pfirsich-Saphir listen wir regelmäßig | Derzeit keinen im Bestand |
| Wählen Sie ihn, wenn | Sie nach dem Aussehen des Steins entscheiden | Sie nach dem entscheiden, was der Bericht sagt |
Bei der Beryllium-Diffusion wird bei hoher Temperatur Beryllium in das Kristallgitter des Korunds eingebracht, um eine Farbe zu erzeugen, die der Stein nie hatte. Sie wird überproportional im Bereich zwischen Rosa und Orange und im Padparadscha-Bereich eingesetzt, weil die Farbe dort am meisten wert ist, und sie kann aus blassem, geringwertigem Rohmaterial Ware machen, die aussieht wie die Sache selbst. Deshalb geht es auf dieser Seite so viel um Unterlagen und nicht nur um Farbe.
Eine Beryllium-Diffusion ist nicht mit bloßem Auge zu erkennen, nicht mit der Lupe und nicht mit der üblichen gemmologischen Untersuchung. Nachweisbar ist sie mit der Spurenelementanalyse – LA-ICP-MS (Laserablation mit induktiv gekoppelter Plasma-Massenspektrometrie). Praktisch folgt daraus:
Die vollständige Darstellung – Nachweis, Unterlagen und was im Laborbericht stehen sollte – steht in unserem Ratgeber Beryllium-Diffusion in Saphiren erklärt. Wir listen keine beryllium-behandelten Steine.
Das ist keine Wahl zwischen einem besseren und einem schlechteren Stein. Es ist eine Wahl zwischen zwei verschiedenen Dingen, die man kaufen kann, und es lohnt sich, vor dem Suchen zu wissen, welches davon man eigentlich will.
Vor dem Kauf eines Pfirsich- oder Padparadscha-Saphirs:
Padparadscha ist ein Name, den ein Labor nach einer veröffentlichten Definition vergibt. Das LMHC-Informationsblatt Nr. 4 vereinheitlicht ihn als eine feine Mischung aus rosastichigem Orange bis orangestichigem Rosa, in Pastelltönen und bei geringer bis mittlerer Sättigung. Pfirsich-Saphir ist eine Handelsbezeichnung für warmen Korund zwischen Rosa und Orange, der diesen Namen nicht trägt, und hinter ihr steht keine veröffentlichte Definition. Beide können denselben Stein beschreiben. Verschieden ist, wer das Wort vergibt und woran das Wort gemessen wird.
Schreiben kann er das Wort, und es kostet ihn nichts. Nachprüfbar ist es damit nicht. Der Padparadscha-Name bedeutet nur dort etwas, wo ein Laborbericht ihn verwendet, denn die Definition ist etwas, das ein Labor auf einen bestimmten Stein anwendet. Die Beschreibung eines Verkäufers, ein Stein sei ein Padparadscha, ist die Meinung dieses Verkäufers, unsere eingeschlossen. Nach deutschem Recht kommt hinzu, dass diese Aussage eine Tatsachenbehauptung ist und damit belegbar sein muss.
Nein. Hitze schiebt einen Stein eher aus diesem Farbbereich heraus als hinein, und deshalb ist ein guter Teil des Materials hier nie erhitzt worden. Ein Teil davon ist es doch, und das gilt auch für einen Teil unserer Steine. Die Behandlung steht auf jedem Listing, und die Behandlungszeile auf einem Laborbericht entscheidet die Frage für den einzelnen Stein, wo ein Bericht vorliegt. Beim Padparadscha ist unerhitzt ohnehin keine Bedingung für den Namen.
Das ist unsere eigene Formulierung für einen Stein, der dem Padparadscha-Bereich optisch nahekommt, pastelliges Rosa-Orange bei geringer bis mittlerer Sättigung, und vom Labor, das ihn untersucht hat, trotzdem einen anderen Namen bekommt. Es ist kein Begriff eines Labors, und wir geben ihn auch nicht als einen aus. Er beschreibt ausschließlich das Aussehen. Über Behandlung oder Unterlagen folgt aus ihm nichts.
Nein, und der Unterschied ist im Deutschen wichtig. Ein Gutachten ist die begründete Bewertung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, meist mit einem Wertbetrag darin. Kein gemmologisches Labor stellt ein solches Dokument aus. Was ein Labor ausstellt, ist ein Bericht, und die DSEF in Idar-Oberstein nennt ihn zutreffend Befundbericht. Wer zu einem Stein ein Gutachten ankündigt und einen Laborbericht liefert, verwendet das falsche Wort für das richtige Papier.
Sehen können Sie es nicht. Eine Beryllium-Diffusion ist mit bloßem Auge, mit der Lupe und mit der üblichen gemmologischen Untersuchung nicht nachweisbar. Nachgewiesen wird sie über die Spurenelementanalyse, LA-ICP-MS. Fragen Sie, welches Labor den Bericht ausgestellt hat und ob der Bericht Beryllium behandelt. Nicht jedes Labor führt diese Analyse durch, und ein Bericht, der Beryllium nicht erwähnt, hat es nicht ausgeschlossen.
Es kommt darauf an, welches der beiden Dinge Sie kaufen. Wenn Sie die Farbe kaufen, entscheiden Sie am Stein und lassen den Namen folgen; der padparadschanahe Pfirsich ist die Stelle, an der Aussehen und Name auseinandergehen. Wenn Sie den Namen kaufen, genügt nichts unterhalb eines Laborberichts, der das Wort verwendet. Wir listen Pfirsich-Saphir und führen derzeit keinen Padparadscha im Bestand, für einen bestimmten Stein ist deshalb die Produktseite die Antwort und nicht diese Seite.
Jedes Listing nennt die Behandlung. Wo ein Bericht vorliegt, nennt das Listing das Labor und die Berichtsnummer; wo keiner vorliegt, sagt es das klar. Unsere eigene Regel zu den Unterlagen lautet, dass wir jeden Stein oberhalb von 500 $ zur GIA schicken – das ist unsere Schwelle und kein Marktstandard –, und wenn Sie ein bestimmter Stein interessiert, zu dem noch kein GIA-Bericht vorliegt, sagen Sie es, dann schicken wir ihn vor dem Versand ein. Weil sich der Bestand dreht, ist für einen bestimmten Stein die Produktseite die aktuelle Antwort und nicht dieser Beitrag.
Wir führen derzeit keinen Padparadscha im Bestand. Wir werden auch keinen Pfirsich-Saphir in der Sprache des Padparadscha beschreiben, um darüber hinwegzugehen. Wenn wir einen Padparadscha listen, dann weil ein Laborbericht ihn so nennt, und das Listing wird diesen Bericht benennen.
Wir kaufen unsere Pfirsich-Saphire direkt an der Quelle in Sri Lanka ein und geben sie ohne Zwischenhandel an Sie weiter. Wir kaufen in Ratnapura, Beruwala und Colombo, wir schleifen in der eigenen Schleiferei, und wir unterhalten keinen Schauraum.
Schreiben Sie an crescentgems@gmail.com mit Ihrem Budget und Ihrer Farbvorstellung, dann sagen wir Ihnen, was wir tatsächlich haben. Wir antworten innerhalb eines Werktages.
Dieser Ratgeber ist eine Orientierung und ersetzt zu keinem einzelnen Stein einen Laborbericht.
Sie suchen nach Größe? Dann zu den Pfirsich-Saphiren über 1 Karat oder den Pfirsich-Saphiren unter 1 Karat. Karat steht hier immer für das Gewicht eines Edelsteins (1 Karat = 0,2 Gramm) und nicht für den Feingehalt von Gold.
Die Preise werden in Ihrer Landeswährung angezeigt und können sich ändern. Einfuhrabgaben sind nicht enthalten.
CG8132
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