
- von Ahmed Shareek
Saphirring anfertigen lassen: vom losen Stein zum Ring – und wann der Entwurf verbindlich wird
- von Ahmed Shareek
Sie kaufen zum ersten Mal einen Saphir? Beginnen Sie mit unserem großen Saphir-Kaufratgeber – dem vollständigen Nachschlagewerk zu Farbe, Herkunft, Behandlung und Preisbildung.
Der Stein ist entschieden. Vielleicht ein unerhitztes Blau aus Sri Lanka im Kissenschliff, vielleicht ein ovaler Teal-Saphir, der je nach Licht zwischen Grün und Blau kippt, vielleicht ein warmer Pfirsichton. Der Saphir liegt vor Ihnen oder ist unterwegs – und jetzt stellt sich die Frage, was als Nächstes passiert.
Einen Ring anfertigen zu lassen heißt: Der Ring entsteht um Ihren Stein herum und nach Ihren Vorgaben. Er wird nicht zuerst gebaut und dann mit dem Stein bestückt, der zufällig hineinpasst. Diese Reihenfolge ist der ganze Unterschied, und sie hat Folgen – gestalterische, handwerkliche und rechtliche.
Dieser Leitfaden beschreibt den Weg vom losen Stein zum fertigen Ring: wie Sie eine Werkstatt finden, welches Metall zu welcher Farbe passt, welche Entwurfsentscheidungen sich auf Aussehen und Alltagstauglichkeit auswirken, mit welchen Zeiträumen Sie rechnen sollten, was den Preis einer Fassung bestimmt – und wie Sie die Fassung über uns beauftragen können, im selben Auftrag wie den Stein.
Ein Punkt gehört an den Anfang und nicht ins Kleingedruckte. Ein angefertigter Ring entsteht nach Ihren Vorgaben. Unsere Rückgaberichtlinie führt Sonder- und Maßanfertigungen – personalisierte oder auf Bestellung gefertigte Artikel – als nicht rückgabefähig auf. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen ergänzen, dass ein Auftrag nach seiner Annahme weder storniert noch geändert werden kann. Der Zeitpunkt, auf den es deshalb ankommt, ist die Freigabe des Entwurfs: Davor kosten Änderungen nichts. Danach wird das Stück für Sie gebaut, und es lässt sich nicht zurückgeben, weil Sie es sich anders überlegt haben. Was das für Ihr gesetzliches Widerrufsrecht bedeutet, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt – und dort steht auch, warum wir diese Frage nicht pauschal beantworten.
Damit die folgenden Seiten richtig gelesen werden, gehört eine nüchterne Klarstellung an diese Stelle. Wir sind ein Edelsteinhändler. Wir kaufen unsere Saphire selbst ein und geben sie ohne Zwischenhandel an Sie weiter – den größten Teil davon in Sri Lanka, und zu jedem einzelnen Stein steht die Herkunft auf seiner Listung. Wir betreiben keine eigene Goldschmiede, und auf dieser Seite steht an keiner Stelle, dass wir eine hätten.
Was wir anbieten, ist die Organisation der Fassung im selben Auftrag wie der Stein: Wir nehmen Ihre Vorstellung auf, lassen den Entwurf erstellen, lassen den Ring fertigen und fassen, prüfen das Stück und schicken es Ihnen. Die sprachliche Unterscheidung ist dabei keine Spitzfindigkeit, sondern eine Aussage darüber, wer was tut: Wir lassen fertigen. Wir fertigen nicht selbst.
Das hat für Sie zwei praktische Konsequenzen, und beide sprechen eher für diesen Weg als dagegen. Erstens: Sie haben einen Ansprechpartner für Stein und Fassung, und zwar denselben, der den Stein verkauft hat. Zweitens: Sie dürfen uns dieselben Fragen stellen, die Sie jeder Werkstatt stellen würden – und Sie sollten es tun. Die Fragenliste weiter unten ist deshalb bewusst so formuliert, dass sie sich an jede Werkstatt richtet, uns eingeschlossen.
Umgekehrt steht auf dieser Seite nichts darüber, was andere Händler, Juweliere oder Werkstätten tun, verlangen oder ablehnen. Das ist keine Zurückhaltung aus Höflichkeit: Nach § 6 Abs. 1 UWG ist vergleichende Werbung jede Werbung, die einen Mitbewerber unmittelbar oder mittelbar erkennbar macht, und eine Sammelaussage über „den Juwelier vor Ort“ kann diese Gruppe für das angesprochene Publikum mittelbar erkennbar machen. Wo dieser Text also eine Eigenschaft nennt, ist es unsere eigene – und keine Aussage darüber, dass sie anderswo fehlt.
Wenn Sie hier gelandet sind, kennen Sie die Logik vermutlich schon. Für alle, die noch schwanken, drei sachliche Gründe – keine Wertung gegenüber dem fertig gekauften Ring, der für sehr viele Menschen genau das Richtige ist.
Sie sehen den Stein selbst. In einem fertigen Ring sitzt der Saphir bereits in der Fassung. Pavillon und Rundiste sind verdeckt, ein Fenster – eine blasse Stelle in der Mitte, an der das Licht gerade durchfällt – ist schwer zu erkennen, und das Metall färbt den Farbeindruck mit. An einem losen Stein beurteilen Sie Farbe, Schliff, Reinheit und Behandlungsstatus, bevor irgendeine Fassung davon ablenkt oder ihn schmeichelhaft einrahmt.
Sie bestimmen die Aufteilung des Budgets. Werden Stein und Fassung getrennt gekauft, entscheiden Sie, wie viel in welches geht – statt eine Aufteilung zu übernehmen, die vor Ihrem ersten Blick auf den Ring feststand. Wenn Ihnen der Stein wichtig ist, legen Sie das Geld dorthin und halten die Fassung schlicht.
Der Ring passt sich dem Stein an, nicht umgekehrt. Jeder Saphir hat eigene Maße, eigene Proportionen und eigene Farbeigenschaften. Eine Anfertigung wird auf genau diese Maße gezeichnet: Die Krappen sitzen dort, wo sie sitzen müssen, die Proportionen stimmen, und die Metallfarbe arbeitet mit der Steinfarbe statt gegen sie.
Ausführlich steht das in unserem Leitfaden Loser Saphir oder fertiger Ring, in dem auch der deutsche Unterschied zwischen Anfertigung und Umarbeitung erklärt ist.
Wenn der Saphir noch nicht feststeht, beginnen Sie hier. Alles Weitere folgt ihm: das Metall, die Fassungsart, die Proportionen, das Budget für den Ring selbst.
Die vier Entscheidungen, die den Rest bestimmen:

Farbe – der mit Abstand größte Faktor. Blau ist der Klassiker; Teal, Rosa und Pfirsich sind die Alternativen, die wir am häufigsten führen. Die Farbwahl bestimmt mit, welches Metall zum Stein passt (siehe Schritt 3). Einen visuellen Überblick gibt unsere interaktive Saphir-Farbtafel.
Form – Oval und Kissenschliff dominieren bei Verlobungsringen; der Rundschliff holt am meisten Brillanz heraus; der Smaragdschliff wirkt architektonisch ruhig; der Tropfen ist die eigenwilligste Form. Die Form entscheidet mit, welche Fassungen überhaupt in Frage kommen. Siehe welcher Saphirschliff zu einem Verlobungsring passt.
Größe – Karat ist ein Gewicht, keine Breite. Saphir hat eine höhere Dichte als Diamant, deshalb wirkt ein Einkaräter im Saphir von oben etwas kleiner als ein Einkaräter im Diamanten. Vergleichen Sie Millimeter, nicht Karat. Siehe welche Saphirgröße für einen Verlobungsring sinnvoll ist.
Behandlung – erhitzt oder unerhitzt. Beides ist legitim und beides ist handelsüblich. Das meiste, was wir führen, ist unerhitzt, und auf jeder Listung steht die Behandlung für genau diesen Stein. Wichtig ist dabei eine Unterscheidung, die im Deutschen oft verwischt wird: Wir nennen den Wärmestatus immer „unerhitzt (keine Hitzebehandlung)“ und verwenden „unbehandelt“ nur dort, wo wirklich keinerlei Behandlung vorliegt. „Unerhitzt“ ist eine Aussage über Wärme und über sonst nichts. Siehe was ein unerhitzter Saphir ist.
Ein Wort, zwei Bedeutungen – und beide kommen auf dieser Seite vor. Im Deutschen bezeichnet Karat sowohl das Steingewicht als auch den Goldfeingehalt. Beim Stein ist 1 Karat = 0,2 Gramm, abgekürzt ct. Beim Metall bedeutet Karat dagegen den Goldanteil in der Legierung: 750er Gold ist 18 Karat, 585er Gold ist 14 Karat. „Ein 2-ct-Saphir in 18-karätigem Gold“ enthält das Wort zweimal und meint beide Male etwas anderes. Wir schreiben beim Stein durchgängig ct und beim Metall den Feingehalt – und empfehlen Ihnen, es in der Werkstatt genauso zu halten. Der Abschnitt „Welcher Feingehalt?“ weiter unten meint ausschließlich das Metall.
Alle losen Edelsteine ansehen – und zuerst den Stein wählen.
Steht der Stein fest, braucht es jemanden, der den Ring entwirft und baut. Dafür gibt es drei Wege.
In den meisten Städten gibt es inhabergeführte Goldschmieden, die Einzelanfertigungen machen. Der Vorteil liegt im Gespräch von Angesicht zu Angesicht, im Anprobieren eines Modells und in einer Beziehung zu jemandem, der den Ring später auch warten kann. Lassen Sie sich Arbeiten mit Farbsteinen zeigen und fragen Sie ausdrücklich nach Farbstein-Erfahrung. Einen losen Farbstein zu fassen hat eigene Anforderungen – die Lage der Krappen, der ausgeübte Druck, ein Sitz, der auf die genauen Maße des Steins geschnitten wird. Das ist eine faire Frage an jeden, uns eingeschlossen.
Wenn Sie mit einem eigenen Stein in eine Werkstatt gehen, heißt das im deutschsprachigen Handwerk Beistellung: Das Material gehört Ihnen und wird dem Betrieb für die Arbeit beigestellt. Das ist völlig üblich und für eine Anfertigung der Normalfall. Es hat aber Folgen, die man vor der Beauftragung geklärt haben will und nicht danach.
Rechtlich ist ein Fass- oder Anfertigungsauftrag an eine Werkstatt ein Werkvertrag nach §§ 631 ff. BGB. Geschuldet ist nicht eine Bemühung, sondern ein Erfolg – das fertige, mangelfreie Werk. Die beigestellte Sache, also Ihr Stein, bleibt dabei Ihre Sache. Sie gehört nicht dem Betrieb, und der Betrieb haftet für sie nicht in derselben Weise wie für ein Stück, das er selbst verkauft hat. Genau deshalb sind die folgenden Punkte Fragen und keine Behauptungen darüber, wie irgendeine Werkstatt es handhabt.
Nehmen Sie beigestellte Steine überhaupt an? Die erste Frage, und sie gehört an den Anfang des Gesprächs. Nicht jeder Betrieb arbeitet mit fremdem Material.
Haben Sie schon lose Saphire gefasst, und kann ich Beispiele sehen? Farbstein ist nicht Diamant: andere Härte, andere Spaltneigung, andere Empfindlichkeit an den Kanten.
Ist mein Stein versichert, solange er bei Ihnen liegt? Und ab wann – ab Eingang, ab Annahme, ab Beginn der Arbeit?
Wer trägt das Risiko, wenn der Stein beim Fassen beschädigt wird? Ein Edelsteinfasser kann die inneren Spannungen eines Steins, den er nicht selbst geliefert hat, nicht beurteilen. Viele Betriebe regeln das schriftlich. Klären Sie, wie Ihr Betrieb es regelt, bevor der Stein auf dem Tisch liegt.
Arbeiten Sie mit CAD, von Hand oder mit beidem? Das entscheidet darüber, was Sie vor der Freigabe zu sehen bekommen – eine Zeichnung, ein gerendertes Bild oder ein Modell zum Anprobieren.
Ist der Kostenanschlag verbindlich? Im Werkvertragsrecht ist ein Kostenanschlag im Zweifel nicht garantiert; wesentliche Überschreitungen sind anzuzeigen. Fragen Sie deshalb ausdrücklich, ob Sie einen verbindlichen Festpreis bekommen oder einen Anschlag.
Wie lange dauert es, und was passiert, wenn der Termin nicht hält?
Bekomme ich eine Dokumentation der Arbeit? Welche Fassungsart, welches Metall, welcher Feingehalt, welche Punzierung – und bei uns zusätzlich: welcher Stein, mit welchem Laborbericht und welcher Berichtsnummer.
Das ist kein Misstrauen, sondern die Reihenfolge, in der im Handwerk ohnehin gearbeitet wird. Der Unterschied zum fertig gekauften Ring besteht nur darin, dass Sie diese Fragen hier vor der Entscheidung stellen und nicht danach.
Manche Anbieter haben sich darauf spezialisiert, von Kunden beigestellte Steine zu fassen. Sie versenden Ihren Saphir, arbeiten mit dem Entwurfsteam aus der Ferne – in der Regel per E-Mail, Videogespräch und CAD-Ansichten – und bekommen den fertigen Ring per Post. Für Käuferinnen und Käufer, die wissen, was sie wollen, und mit der Zusammenarbeit auf Distanz zurechtkommen, funktioniert das gut. Klären Sie, ob der Versand und die Zeit in der Werkstatt versichert sind, und zwar lückenlos von der Ankunft Ihres Steins bis zur Rückkunft des fertigen Rings. Beim Versand eines Edelsteins über eine EU-Außengrenze kommt ein zweiter Punkt dazu: Ein Stein, der die EU verlässt und als fertiger Ring zurückkommt, läuft zollrechtlich nicht einfach rückwärts. Fragen Sie vorher, wer die Ausfuhr anmeldet, unter welcher Position die Rücksendung eingereiht wird und wer eine etwaige Einfuhrumsatzsteuer trägt – das ist ein Grund, warum viele deutschsprachige Käufer den Stein lieber im Inland fassen lassen oder Stein und Fassung in einem einzigen Auftrag beziehen.
Wenn Sie einen losen Stein bei uns kaufen, können wir die Fassung im selben Auftrag organisieren. Sie haben dann einen Ansprechpartner vom Stein bis zum fertigen Ring, statt zwischen zwei Parteien zu koordinieren. Sie müssen keine zweite Werkstatt suchen, und Sie müssen Ihren Stein nicht an jemanden schicken, bei dem Sie nicht gekauft haben.

Es gibt kein Buchungsformular und kein zweites Produkt, das in den Warenkorb gelegt wird. Der Weg ist die E-Mail. Schreiben Sie uns, welchen Stein Sie gewählt haben – oder was Sie suchen, falls die Wahl noch offen ist – und dazu, welche Fassung Ihnen vorschwebt, welches Budget Sie dafür vorgesehen haben und auf welchen Termin Sie hinarbeiten. Wir melden uns mit einem Entwurf und einem Angebot zurück. Bestellt und berechnet wird nichts, bevor beides vor Ihnen liegt und Sie zugestimmt haben.
Die Fragen aus Weg A sind auch an uns die richtigen Fragen. Zwei davon wiegen am schwersten: wie Ihr Stein abgesichert ist, solange er bei uns ist, und wann Eigentum und Gefahr auf Sie übergehen. Zum zweiten Punkt sagen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass Eigentum und Verlustgefahr mit der Übergabe an den Transportdienstleister auf Sie übergehen. Alles Übrige fragen Sie bitte, bevor Sie sich festlegen – und messen Sie unsere Antworten an demselben Maßstab, den Sie an jede andere Werkstatt anlegen würden.
Schreiben Sie an jewelry@crescentgems.com, um ein Gespräch über eine Anfertigung zu beginnen. Das ist die Adresse für Anfertigungen, und sie ist dafür der allgemeinen Kontaktadresse vorzuziehen.
Je mehr davon in der ersten Nachricht steht, desto genauer fällt die erste Antwort aus – und desto weniger Runden braucht es bis zum Entwurf:
Der Stein – die Artikelnummer oder der Link zur Produktseite, oder, falls die Wahl noch offen ist, Farbe, ungefähres Gewicht in ct und Form.
Die Fassung – Solitär, Halo, Dreistein, Zarge, Ost-West, oder zwei, drei Bilder von Ringen, die Ihnen gefallen. Bilder sagen mehr als Begriffe.
Metall und Feingehalt – oder die Bitte um einen Vorschlag, wenn Sie unschlüssig sind.
Die Ringweite in Millimetern Innenumfang, mit der Einheit dazu – dazu gibt es weiter unten einen eigenen Abschnitt, weil die Zählung in Europa eine andere ist.
Ihr Budget für die Fassung, getrennt vom Stein.
Der Termin, auf den Sie hinarbeiten, und ob er fest ist.
Das Lieferland – weil Versand, Versicherung und Einfuhr davon abhängen.
Besonderheiten – eine bekannte Nickelallergie, ein Beruf, bei dem mit den Händen gearbeitet wird, eine flache Bauhöhe, weil später ein Ehering danebenliegen soll.
| Weg A: Goldschmied vor Ort | Weg B: Online-Anfertigung | Weg C: Fassung über uns | |
| Vertragstyp | Werkvertrag über Ihre Beistellung | Werkvertrag über Ihre Beistellung, aus der Ferne | ein Auftrag über Stein und herzustellendes Stück |
| Wem gehört der Stein während der Arbeit | Ihnen | Ihnen | uns, bis das Stück an den Transportdienstleister übergeben wird |
| Versand des Steins | kein Versand – Sie bringen ihn hin | zweimal, bei Weg über eine Außengrenze mit Zollvorgang | einmal, als fertiger Ring |
| Ansprechpartner bei einem Mangel | die Werkstatt | der Anbieter | wir, für Stein und Fassung |
| Was Sie vorher klären sollten | die acht Fragen oben | dieselben, plus Versand, Versicherung und Einfuhr | dieselben – stellen Sie sie uns |
Keine Zeile dieser Tabelle sagt, dass ein Weg besser sei als ein anderer. Sie sagt, worin sie sich unterscheiden, damit Sie den wählen können, der zu Ihrer Lage passt – und sie nennt zu jedem Weg dieselbe Fragenliste.
Das Metall verändert, wie der Saphir im fertigen Ring wirkt. Das ist keine neutrale Entscheidung: Metallfarbe und Steinfarbe arbeiten entweder zusammen oder gegeneinander.
Der klassische Rahmen für blaue, Teal- und violette Saphire. Kühles Metall erzeugt den größten Kontrast zur Steinfarbe und lässt das Blau – oder das Grün, oder das Violett – am gesättigtsten und unbeeinflusstesten wirken. Platin ist dichter als Weißgold, derselbe Entwurf braucht darin also mehr Metall nach Gewicht. 585er oder 750er Weißgold ergibt eine ähnliche Optik mit geringerem Materialeinsatz.
Ein praktischer Unterschied, der oft falsch dargestellt wird: Weißgold ist Gold, das mit weißen Metallen legiert ist, und wird in der Regel rhodiniert, damit es sein helles Weiß bekommt. Diese Rhodinierung ist eine Auflage, sie nutzt sich beim täglichen Tragen ab und wird von Zeit zu Zeit erneuert. Platin dagegen ist durch und durch weiß und braucht das nie. Welche Metallfarbe zu welcher Saphirfarbe passt, steht ausführlich in unserem Leitfaden Metallfarbe für einen Saphirring wählen.
Bringt Wärme und einen historischen Zug in den Ring. Für gelbe Saphire ist es die naheliegende Paarung – Metall und Stein verstärken denselben goldenen Ton. Auch zu tiefem Königsblau (die Kombination des historischen Hofschmucks) und zu satt violetten Steinen wirkt Gelbgold gut. 585er und 750er Gelbgold sind die üblichen Feingehalte: 750er ist wärmer und satter in der Farbe, 585er etwas blasser und härter, was dem täglichen Tragen entgegenkommt.
Der natürliche Partner für rosa und pfirsichfarbene Saphire. Das kupferhaltige, rötlich getönte Metall und die warme Steinfarbe ergeben eine geschlossene Palette. Zu Teal-Saphiren und violetten Steinen erzeugt Roségold stattdessen einen Warm-Kalt-Kontrast, der bewusst gesetzt wirkt.
Manche Entwürfe kombinieren zwei Metalle – ein Kopf aus Weißgold oder Platin (der Teil, der den Stein hält) auf einer Schiene aus Gelb- oder Roségold. Der Stein bekommt so den Kontrast des weißen Metalls, die Schiene die Wärme oder den Eigensinn des zweiten. Solche Entwürfe sind aufwendiger herzustellen und kosten entsprechend mehr, aber das Ergebnis fällt auf.
Hier geht es ausschließlich um das Metall, nicht um das Steingewicht. Der Feingehalt gibt den Goldanteil in der Legierung an und bestimmt damit zugleich Farbe und Verhalten des Metalls. In Deutschland und Österreich wird er in Tausendsteln punziert, im englischsprachigen Raum in Karat – dieselbe Angabe in zwei Schreibweisen:
| Punze | Karat | Goldanteil | Eigenschaften im Ring |
| 750 | 18 Karat | 75 % | die sattesten Farben, das weichste der drei; schöner Gelbton, etwas empfindlicher gegen Kratzer |
| 585 | 14 Karat | 58,5 % | etwas blasser, härter; die übliche Wahl für einen Ring, der jeden Tag getragen wird |
| 375 | 9 Karat | 37,5 % | nochmals härter und blasser; in Deutschland seltener verarbeitet als in Großbritannien |
| 950 Pt | – | 95 % Platin | nicht in Karat gerechnet; dichter als Gold, durch und durch weiß, ohne Auflage farbstabil |
Welches davon auf einem bestimmten Ring mehr kostet, hängt vom Entwurf, vom Metallgewicht und von der Arbeitszeit an der Werkbank ab. Das gehört deshalb ins Angebot und nicht in eine Faustregel. Achten Sie außerdem auf die Punzierung: Ein in Deutschland gefertigtes Stück trägt üblicherweise die Feingehaltsangabe und ein Verantwortlichkeitszeichen. Lassen Sie sich sagen, was auf Ihrem Ring stehen wird, bevor er gefertigt wird – nachträglich punzieren ist Arbeit am fertigen Stück.
Diese Frage stellt sich in Europa anders als anderswo, und sie gehört vor den Entwurf und nicht danach. Weißgold ist eine Legierung, und je nach Rezeptur wird Gold mit Palladium, Silber, Zink oder – in älteren und billigeren Legierungen – mit Nickel weiß gemacht. Nickel gehört zu den häufigsten Kontaktallergenen, und ein Ring sitzt dauerhaft auf der Haut.
Die europäische Chemikalienverordnung REACH begrenzt in Anhang XVII die Nickelfreisetzung aus Erzeugnissen, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen – Ringe ausdrücklich eingeschlossen. Ein in der EU rechtmäßig in Verkehr gebrachter Ring hält diese Grenze ein. Das ist allerdings eine Freisetzungsgrenze und keine Aussage darüber, dass gar kein Nickel enthalten ist, und es ist für eine bereits bekannte Nickelallergie nicht immer genug.
Die praktische Konsequenz ist einfach, und sie kostet nichts, wenn sie früh kommt: Wenn Sie oder die künftige Trägerin empfindlich auf Modeschmuck reagieren, sagen Sie das im ersten Gespräch. Dann wird in einer palladiumweißen Legierung oder in Platin gearbeitet statt in einer nickelhaltigen – eine Entscheidung über die Rezeptur des Metalls, die vor dem Guss getroffen wird und danach nur noch durch Neuanfertigung zu ändern ist. Rhodinierung ist dafür übrigens keine Lösung: Sie ist eine Auflage, und Auflagen nutzen sich ab.
Die Fassungsart bestimmt, wie der Ring aussieht, wie gut der Stein geschützt ist und wie angenehm sich der Ring im Alltag trägt. Die gängigen Formen für Saphir-Verlobungsringe:
Der Stein allein, gehalten von vier oder sechs Krappen, ohne Beisteine. Die schlichteste der hier genannten Formen. Sie überlässt der Farbe des Saphirs die gesamte Aussage. Geeignet für gesättigte, gut geschliffene Steine, die keine Beisteine brauchen, um zu wirken. Ein Solitär mit schmaler, klarer Schiene in Weißgold oder Platin ist die klassische Ausführung.
Ein Kranz kleiner Diamanten oder weißer Saphire rund um den Mittelstein. Er rahmt den Saphir, lässt ihn größer wirken und bringt zusätzliches Funkeln. Besonders sinnvoll bei kleineren Mittelsteinen unter etwa 1,00 ct, wo die optische Vergrößerung willkommen ist, und bei Farbsteinen, weil der helle Kranz den Farbkontrast verstärkt.
Ein Mittelsaphir, flankiert von zwei Beisteinen – meist Diamanten, weiße Saphire oder kleinere, farblich passende Saphire. Der Dreisteinring gewinnt optisch an Breite; im englischsprachigen Handel werden die drei Steine oft als past, present and future gelesen. Die Beisteine sollen den Mittelstein ergänzen und ihm nicht die Schau stehlen. Diamanten im Trillant- oder Halbmondschliff sind die klassische Paarung.
Milgrain-Kanten, Filigranarbeit, Gravuren und feines Metallwerk, die auf historische Schmuckepochen verweisen. Solche Entwürfe passen besonders gut zu Steinen im Kissen- und Smaragdschliff und wirken in Gelbgold am stimmigsten. Sie sind arbeitsintensiver als ein schlichter Solitär und kosten entsprechend mehr – die Handarbeit ist hier ein Teil dessen, wofür bezahlt wird.
Ein umlaufender Metallrand umschließt den Stein vollständig und hält ihn von allen Seiten. Die schützendste der Fassungsarten – sinnvoll für aktive Trägerinnen und Träger, für Gesundheitsberufe und für alle, die mit den Händen arbeiten. Zargen wirken zudem ruhig und modern. Der Preis dafür: Der Metallrand hält seitlich einen Teil des Lichts ab, das sonst in den Stein fiele, was die Brillanz gegenüber einer Krappenfassung leicht verringern kann.
Ein ovaler, tropfen- oder navetteförmiger Saphir wird quer statt längs gefasst. Eine moderne, auffällige Ausrichtung, die bewusst unkonventionell wirkt. Sie passt zu langgestreckten Formen und besonders gut zu Teal-Saphiren und zu Steinen mit Farbzonierung, weil die Querlage die Farbverteilung anders zeigt als die Längslage.
Im deutschsprachigen Handwerk heißt die klassische Fassung auf Krällchen Krappenfassung, der umlaufende Rand Zargenfassung und die offene, seitlich gehaltene Variante Spannfassung. Für den Arbeitsgang selbst gibt es zwei Wörter, die man kennen sollte: Fassen ist das Einsetzen des Steins, Ausfassen das Herausnehmen. Bei einem losen Stein steht am Anfang nur das Fassen – das ist der ganze Vorteil der Reihenfolge.
Die Hinweise zu Metall und Fassung in den Schritten 3 und 4 sind unsere eigene Empfehlung aus dem Umgang mit diesen Steinen – kein Labor veröffentlicht Hinweise zu Fassungen, und wir geben hier auch keine wieder.
Dieser Abschnitt hat im englischsprachigen Original keine Entsprechung, weil die Ringgrößen dort nach einer anderen Skala laufen. Für eine Anfertigung ist die Ringweite aber eine der wenigen Angaben, die vor dem Guss feststehen müssen – und eine der teuersten, wenn sie falsch ist.
In Deutschland und Österreich ist die Ringweite der Innenumfang des Rings in Millimetern. Ringweite 54 heißt: 54 mm Innenumfang, das entspricht rund 17,2 mm Innendurchmesser. Die Schweizer Zählung ist dieselbe Größe mit abgezogenen 40 – Schweizer Größe 14 ist die deutsche Ringweite 54. Die amerikanische und die britische Skala sind wieder eigene Systeme. Nennen Sie deshalb nie eine nackte Zahl, sondern immer die Einheit dazu: „Ringweite 54 (Innenumfang in mm)“ ist eindeutig, „Größe 54“ ist es nicht, und „Größe 7“ ist eine amerikanische Angabe, die hier fast immer missverstanden wird.
Wie Sie zu der Zahl kommen, in abnehmender Verlässlichkeit:
Ein vorhandener, gut sitzender Ring derselben Hand und desselben Fingers, mit einer Schieblehre innen gemessen: Innendurchmesser mal 3,14 ergibt den Innenumfang. Das ist die genaueste Methode für eine Überraschung.
Ein Ringmaßband oder ein Satz Messringe aus dem Fachhandel. Messen Sie abends und bei normal warmen Händen – Finger sind morgens, bei Kälte und bei Hitze unterschiedlich dick, und der Unterschied beträgt leicht eine halbe bis eine ganze Weite.
Papierstreifen oder Faden. Als letzte Möglichkeit brauchbar, als einzige Grundlage für eine Anfertigung zu ungenau: Beides zieht sich zusammen oder dehnt sich, je nachdem wie fest man es zieht.
Zwei Punkte, die den Entwurf selbst betreffen und deshalb in dieses Kapitel und nicht in die Lieferung gehören:
Breite Schienen tragen enger. Ein 6 mm breiter Ring sitzt bei gleicher Weite spürbar fester als ein 2 mm schmaler, weil er über mehr Fingerlänge greift. Bei breiten Schienen wird deshalb häufig eine halbe Weite größer gearbeitet. Das ist eine Entwurfsentscheidung, keine Korrektur hinterher.
Nicht jeder Ring lässt sich später weiten. Eine glatte Schiene aus Gold oder Platin ist in Grenzen änderbar. Eine rundum mit Steinen besetzte Schiene ist es in der Regel nicht, und eine Schiene mit Punzierung, Gravur oder Milgrain-Kante verliert beim Weiten genau das Detail, für das sie entworfen wurde. Fragen Sie vor der Freigabe, ob und in welchem Umfang Ihr Entwurf später änderbar ist – und lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben.
Ob Sie mit einem Goldschmied vor Ort arbeiten, mit einem Online-Anbieter oder die Fassung über uns beauftragen – eine Anfertigung durchläuft im Regelfall diese fünf Stufen:
Sie beschreiben, was Sie möchten: Fassungsart, Metall, Referenzbilder oder Vorlagen, und Ihr Budget für den Ring getrennt vom Steinpreis. Eine gute Werkstatt fragt nach dem Alltag – wie aktiv getragen wird, ob mit den Händen gearbeitet wird, ob flach oder auftragend gewünscht ist. Diese Angaben bestimmen die praktischen Entwurfsentscheidungen mehr als jede Stilfrage.
Die meisten Anfertigungen werden heute am Rechner entworfen (CAD, computergestütztes Konstruieren). Aus den exakten Maßen Ihres Steins entsteht ein dreidimensionales Modell des Rings. Sie bekommen Ansichten aus mehreren Blickwinkeln, manchmal mit einem Bild Ihres tatsächlichen Steins einmontiert. Das ist die Stufe für Änderungen – Proportionen, Schienenbreite, Details hinzufügen oder weglassen – und sie liegt mit Absicht vor der Auftragserteilung, weil unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorsehen, dass ein Auftrag nach seiner Annahme weder storniert noch geändert werden kann. Klären Sie den Entwurf, solange er auf dem Bildschirm steht. Danach ist das Metall festgelegt.
Der freigegebene Entwurf wird in Wachs gedruckt, das Wachsmodell in eine Einbettmasse eingeformt, und in die so entstandene Form wird geschmolzenes Metall gegossen – das Wachsausschmelzverfahren. Nach dem Guss wird der Rohling gesäubert, verputzt und von Hand poliert.
Jetzt wird der Saphir in den fertigen Ring gefasst. Das ist handwerklich die heikelste Stufe. Der Fasser schneidet einen Sitz, der auf die genauen Maße der Rundiste passt, setzt den Stein ein und drückt jede Krappe – oder den Zargenrand – so an, dass der Stein sicher sitzt, ohne dass unnötiger Druck auf ihn kommt. Einen wertvollen losen Saphir zu fassen ist Spezialarbeit, und sie ist nicht in Minuten getan.
Das fertige Stück wird auf Fassungssicherheit, Politur, Symmetrie und Gesamteindruck geprüft, und letzte Korrekturen werden vor dem Versand gemacht. Wo wir die Fassung organisiert haben, sehen wir uns das Stück selbst an, bevor es zu Ihnen geht.
Dieser Abschnitt hat im englischsprachigen Original keine Entsprechung, weil er deutsches Vertragsrecht beschreibt. Für eine Anfertigung ist er der nützlichste Teil der ganzen Seite, denn er benennt, wann genau welche Entscheidung bindend wird.
Erstens die Einordnung. Wer einen eigenen Stein zu einer Werkstatt bringt und ihn fassen lässt, schließt einen Werkvertrag nach §§ 631 ff. BGB: Der Betrieb schuldet den Erfolg der Arbeit, das Material bleibt Ihres. Wer dagegen Stein und Fassung in einem Auftrag von einem Händler bezieht – also den Weg C dieser Seite geht –, kauft eine herzustellende bewegliche Sache; auf solche Verträge ist nach § 650 BGB grundsätzlich Kaufrecht anzuwenden, bei nicht vertretbaren, also eigens angefertigten Sachen ergänzt um einzelne Vorschriften des Werkvertragsrechts. Die praktische Folge: Beim Weg A ist Ihr Gegenüber ein Werkunternehmer, beim Weg C ein Verkäufer. Welche Rechte Sie bei einem Mangel haben, hängt an dieser Unterscheidung, und sie ist einer der Gründe, warum es sich lohnt, vorher zu fragen, was man eigentlich beauftragt.
Zweitens die Freigabe. Die Freigabe des Entwurfs ist kein juristischer Fachbegriff, aber sie ist der Zeitpunkt, an dem das Soll festgeschrieben wird: Was im freigegebenen Entwurf steht, ist geschuldet; was nicht darin steht, ist nicht geschuldet. Wer sich eine schmalere Schiene, eine niedrigere Bauhöhe oder eine nach unten offene Fassung wünscht, muss das in den Entwurf bringen und nicht in ein späteres Gespräch. Deshalb steht in der Einleitung dieser Seite, dass die Freigabe der Zeitpunkt ist, auf den es ankommt – und deshalb kostet eine Änderung davor nichts und danach Geld.
Drittens die Abnahme. Im Werkvertragsrecht ist die Abnahme nach § 640 BGB die Billigung des fertigen Werks als im Wesentlichen vertragsgemäß. Sie ist nicht dasselbe wie die Entwurfsfreigabe – die Freigabe legt fest, was gebaut werden soll, die Abnahme stellt fest, ob das Gebaute dem entspricht. An ihr hängt eine ganze Reihe von Folgen: Die Vergütung wird fällig, die Gefahr geht über, und die Beweislast für Mängel kehrt sich um. Vor der Abnahme muss der Betrieb zeigen, dass das Werk mangelfrei ist; danach müssen Sie zeigen, dass es das nicht war. § 640 Abs. 2 BGB fügt hinzu, dass die Abnahme als erfolgt gilt, wenn Sie nach Aufforderung innerhalb einer angemessenen Frist keinen Mangel rügen.
Daraus folgt eine sehr konkrete Empfehlung, und sie ist unsere eigene: Sehen Sie sich den Ring bei Erhalt sofort und bei gutem Licht an – Sitz des Steins, Spaltmaße an den Krappen, Politur, Punzierung, und ob die Maße dem entsprechen, was im Entwurf stand. Wenn etwas nicht stimmt, melden Sie es schriftlich und sofort. Das ist kein Misstrauen gegen irgendjemanden; es ist schlicht der Moment, in dem eine Reklamation am einfachsten ist.
Viertens, falls doch etwas nicht stimmt. Ist das Werk mangelhaft, gibt Ihnen § 634 BGB eine gestufte Reihe von Rechten: zuerst die Nacherfüllung – der Betrieb bekommt Gelegenheit, den Mangel zu beseitigen –, danach, wenn das scheitert oder verweigert wird, Minderung oder Rücktritt sowie gegebenenfalls Schadensersatz. Die Reihenfolge ist nicht Ihre Wahl, sondern das Gesetz: Der Nacherfüllung geht grundsätzlich eine angemessene Fristsetzung voraus. Beim Kaufvertrag – also beim Weg C – führt § 437 BGB zu derselben Systematik. Die Verjährung beträgt in beiden Fällen regelmäßig zwei Jahre, beim Werkvertrag nach § 634a Abs. 1 Nr. 1 BGB, beim Kauf nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB. Für Sie heißt das praktisch: Ein lockerer Stein nach vier Monaten ist kein Verschleiß, über den man hinwegsieht, sondern ein Fall, den man meldet.
Und eine Abgrenzung, die bei einer Beistellung regelmäßig untergeht: Diese Rechte betreffen die Arbeit, nicht den Stein. Für den Saphir selbst haften wir Ihnen als dessen Verkäufer – mit allem, was auf der Listung steht, von der Behandlung bis zur Berichtsnummer. Wer den Stein bei uns kauft und bei einem Dritten fassen lässt, hat deshalb für Stein und Arbeit zwei verschiedene Anspruchsgegner. Das ist kein Argument gegen diesen Weg; es ist nur ein Grund, bei einer Beschädigung beim Fassen sofort zu dokumentieren, wann der Stein in welchem Zustand wohin gegeben wurde.
| Zeitpunkt | Was dort festgelegt wird | Was danach schwieriger wird |
| Anfrage und Beratung | nichts – hier wird gesprochen, nicht beauftragt | nichts |
| Freigabe des Entwurfs | das Soll: Form, Metall, Feingehalt, Maße, Fassungsart | Änderungen am Entwurf; nach Auftragsannahme sehen unsere AGB keine Änderung mehr vor |
| Auftragsannahme | der Vertrag, der Preis und der vereinbarte Zeitplan | Stornierung; Rückgabe einer Maßanfertigung nach unserer Rückgaberichtlinie |
| Abnahme des fertigen Rings | dass das Werk im Wesentlichen vertragsgemäß ist | die Beweislast für Mängel liegt nun bei Ihnen |
Dies ist der Punkt, an dem deutschsprachige Käuferinnen und Käufer zu Recht genau hinsehen, und er verdient eine ehrliche statt einer bequemen Antwort.
Was unsere eigenen Seiten sagen. Unsere Rückgaberichtlinie führt Sonder- und Maßanfertigungen – personalisierte oder auf Bestellung gefertigte Artikel – ausdrücklich als nicht rückgabefähig auf. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen sehen vor, dass ein angenommener Auftrag weder storniert noch geändert werden kann. Das ist die Aussage dieser Seite, und sie ist eine Wiedergabe unserer Richtlinien, keine Rechtsauskunft.
Was das Gesetz dazu bereithält. Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen nach §§ 312g, 355 BGB ein Widerrufsrecht von vierzehn Tagen zu. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB nimmt davon Verträge zur Lieferung von Waren aus, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Diese Vorschrift setzt Art. 16 Buchst. c der Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU um.
Und hier endet, was wir Ihnen seriös sagen können. Ob eine bestimmte Anfertigung unter diese Ausnahme fällt, hängt vom einzelnen Auftrag ab – ein Stein in einer Standardfassung ist etwas anderes als ein eigens gezeichneter Ring. Hinzu kommt, dass unsere Rückgaberichtlinie unmittelbar nach dem Ausschluss von Sonderanfertigungen eine Klausel enthält, die Kundinnen und Kunden in der EU das gesetzliche Widerrufsrecht ungeachtet des Vorstehenden einräumt. Diese beiden Stellen widersprechen einander.
Wir lösen den Widerspruch an dieser Stelle nicht auf, und wir schreiben hier bewusst nicht, Ihre Anfertigung sei „vom Widerrufsrecht ausgeschlossen“. Das wäre eine stärkere Aussage, als unsere eigenen Seiten hergeben, und sie wäre falsch, wenn im Einzelfall das gesetzliche Recht greift. Der praktische Weg ist deshalb: Lassen Sie sich vor der Auftragsannahme schriftlich bestätigen, wie Widerruf und Rückgabe für genau Ihren Auftrag geregelt sind. Fragen Sie uns danach, bevor Sie zusagen – die Antwort gehört in dieselbe E-Mail wie Entwurf, Preis und Termin. Der Widerspruch in der Richtlinie ist uns bekannt und wird geprüft; bis dahin gilt für diese Seite die vorsichtigere Lesart und nicht die für uns günstigere.
Die folgenden Zeiträume sind typisch, keine Zusage. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen halten fest, dass Lieferzeiten Schätzwerte und nicht garantiert sind, und eine Anfertigung hat mehr Stufen als eine Bestellung aus dem Lager. Deshalb vereinbaren wir mit Ihnen einen Zeitplan, bevor der Auftrag angenommen wird, und arbeiten danach. Als grobe Orientierung, gerechnet ab Freigabe des Entwurfs bis zum fertigen Stück:
Schlichter Solitär oder Zargenfassung: etwa 2–4 Wochen
Halo oder Dreistein mit Beisteinen: etwa 3–5 Wochen
Vintage- oder aufwendiger Entwurf: etwa 4–6 Wochen
Komplexes Mehrstein- oder sehr detailreiches Stück: etwa 5–8 Wochen
Beratung und Entwurf liegen davor und brauchen üblicherweise weitere 1–2 Wochen. Wenn Sie auf einen Termin hinarbeiten, addieren Sie beides, rechnen Sie vom Tag rückwärts, an dem der Ring da sein soll, und lassen Sie Luft. Ist der Termin knapp, schreiben Sie das in die erste E-Mail: Wir sagen Ihnen, ob er machbar ist, bevor Sie sich festlegen, und nicht danach.
Warum hier Zeiträume und kein Liefertermin steht. Nach Art. 246a § 1 Abs. 1 EGBGB muss ein Unternehmer Verbrauchern vor Abschluss eines Fernabsatzvertrags unter anderem den Termin mitteilen, bis zu dem er die Ware liefert. Dieser Termin gehört also in Ihren konkreten Auftrag – und genau dort vereinbaren wir ihn auch. Eine Zahl, die für jede Anfertigung gelten soll, wäre für Ihren Fall entweder zu kurz oder ohne Aussage. Die Angaben oben sind Erfahrungswerte für die Planung; verbindlich ist der Termin, der in Ihrer Auftragsbestätigung steht.
Eine Fassung wird je Entwurf kalkuliert, weil die Faktoren, die den Preis bestimmen, von Entwurf zu Entwurf verschieden ausfallen:
Das Metall – welches, und wie viel davon der Entwurf braucht. Schiene, Schultern und Kopf bringen jeweils Gewicht mit, und Platin ist dichter als Gold, dieselbe Form wiegt darin also mehr.
Die Größe des Steins – ein größerer Saphir braucht einen größeren Kopf, der ihn hält, und eine kräftigere Schiene, die ihn trägt.
Beisteine – ein Halo oder eine Reihe seitlicher Steine bringt die Steine selbst mit und dazu die Fassarbeit für jeden einzelnen davon.
Die Komplexität – Milgrain, Filigranarbeit, Gravur und Galeriedetails sind Arbeitszeit an der Werkbank, und Arbeitszeit ist das meiste von dem, was einen schlichten Solitär von einem aufwendigen Stück unterscheidet.
Guss oder Handarbeit – eine gegossene Fassung entsteht aus einer Form, eine handgefertigte wird an der Werkbank aufgebaut. Letzteres dauert länger und kostet mehr.
Deshalb folgt das Angebot dem Entwurf und geht ihm nicht voraus. Schreiben Sie uns, was Ihnen vorschwebt, und wir kalkulieren die Fassung, bevor irgendeine Arbeit beginnt – getrennt vom Stein, damit Sie beide Beträge nebeneinander sehen und das Budget zwischen ihnen verschieben können. Weil Stein und Fassung in einem Auftrag laufen, gibt es dabei keine zweite Partei zu koordinieren.
Das ist kein Versehen, sondern die sauberste Lösung, die diese Seite im deutschen Recht haben kann – und sie verdient eine Erklärung, weil Preisangaben in Ratgebertexten der häufigste Stolperstein im deutschsprachigen Edelsteinhandel sind.
Die Preisangabenverordnung verlangt in § 1 und § 3 Abs. 1 PAngV, dass gegenüber Verbrauchern der Gesamtpreis anzugeben ist: der Betrag, der einschließlich Umsatzsteuer und aller sonstigen unvermeidbaren Preisbestandteile tatsächlich zu zahlen ist. Zusätzlich ist anzugeben, dass und in welcher Höhe Versandkosten anfallen. Eine Zahl, die nur einen Teil davon abbildet – etwa ein Karatpreis oder eine Preisspanne „ab“ –, ist kein Gesamtpreis.
Genau deshalb steht auf dieser Seite keine Preisspanne für Fassungen, kein Richtwert, kein Karatpreis und kein Aufschlag. Eine Fassung, die je nach Entwurf, Metallgewicht und Arbeitszeit kalkuliert wird, lässt sich gar nicht als Gesamtpreis darstellen, solange der Entwurf nicht existiert. Wo kein Preis steht, kann auch kein unvollständiger Preis stehen. Dieser Artikel ist redaktioneller Text und kein Angebot.
Verbindliche Preise stehen bei uns an genau zwei Stellen:
Für den Stein auf der Produktseite des einzelnen Steins, als Gesamtpreis für diesen Stein, mit den Versandkosten gesondert ausgewiesen.
Für die Fassung in dem schriftlichen Angebot, das Sie nach dem Entwurf von uns bekommen – ebenfalls als Gesamtpreis für diese Arbeit und bevor irgendetwas begonnen wird.
Dazu gehört eine Angabe, die für Käuferinnen und Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz wesentlich ist: Unsere Preise verstehen sich in US-Dollar, ohne Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; diese fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen. Rechnen Sie das bei der Budgetplanung für Stein und Fassung mit ein, und fragen Sie uns im Zweifel vorher danach – die Einfuhrabgaben werden auf den Gesamtwert der Sendung erhoben und nicht auf den Steinpreis allein.
Auch dieser Abschnitt hat im Original keine Entsprechung, weil er nur für Empfänger außerhalb der Vereinigten Staaten gilt. Für Käuferinnen und Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz entscheidet er mit darüber, welchen der drei Wege man geht.
Der Punkt ist zolltarifrechtlich und nicht kaufmännisch: Ein loser Edelstein und ein fertiger Ring werden in verschiedene Positionen des Harmonisierten Systems eingereiht. Ein geschliffener, nicht gefasster Saphir gehört in die Position 7103 (Edelsteine und Schmucksteine, andere als Diamanten); ein Ring aus Edelmetall mit gefasstem Stein gehört dagegen in die Position 7113 (Schmuckwaren aus Edelmetall). Das sind zwei verschiedene Waren im Sinne des Zolltarifs, auch wenn derselbe Stein darin steckt – und die Zollsätze der beiden Positionen sind nicht dieselben. Die Einreihung nimmt die Zollstelle vor, nicht der Versender.
Daraus ergeben sich drei Dinge, die man vorher wissen will:
Die Einfuhrumsatzsteuer wird nicht auf den Warenwert allein erhoben. In die Bemessungsgrundlage gehen neben dem Zollwert auch der Zoll selbst sowie Beförderungs- und Versicherungskosten ein. Es wird also nicht nur der Stein verzollt, sondern die Sendung.
Wer den Stein ausführt und gefasst zurückbekommt, hat zwei Vorgänge und nicht einen. Für die Rückkunft eines zuvor ausgeführten Gegenstands kennt das Zollrecht eigene Verfahren – aber sie setzen voraus, dass die Ausfuhr ordentlich angemeldet und belegt wurde. Wer den Stein einfach in ein Paket legt, hat diesen Nachweis nicht und riskiert, denselben Stein ein zweites Mal zu versteuern. Das ist der stärkste praktische Grund, entweder im Inland fassen zu lassen oder Stein und Fassung in einem einzigen Auftrag zu beziehen.
Die Schweiz ist kein EU-Zollgebiet. Für Empfänger in der Schweiz gelten eigene Einfuhrvorschriften und ein eigener Steuersatz; die Aussagen oben zur EU sind darauf nicht übertragbar.
Wir sind keine Zollberatung und geben hier keine. Was wir tun können, ist, Ihnen vor dem Versand zu sagen, was in der Rechnung und in der Zollinhaltserklärung stehen wird – Warenbeschreibung, Wert und die Angaben, die die Zollstelle für die Einreihung braucht. Fragen Sie in derselben E-Mail danach, in der Sie nach Entwurf und Termin fragen.
Drei praktische Punkte, sobald der Ring bei Ihnen ist.
Versicherung. Versichern Sie den fertigen Ring zum vollen Wiederbeschaffungswert, Stein und Fassung zusammen. Im deutschsprachigen Raum führen zwei Wege dorthin: die Mitversicherung in der Hausratversicherung – wo Schmuck meist nur bis zu einer Entschädigungsgrenze und außerhalb eines Wertschutzschranks oft nur begrenzt mitversichert ist – oder eine eigenständige Wertsachen- oder Schmuckversicherung, die typischerweise auch Verlust außer Haus einschließt. Welcher Weg Ihnen offensteht, hängt vom Wohnort und vom Vertrag ab. Lassen Sie die Wertermittlung von einer unabhängigen Stelle vornehmen und nicht vom Verkäufer. Was eine Police abdeckt und was nicht, steht in unserem Leitfaden einen Saphirring versichern.
Pflege. Lassen Sie die Fassung von Zeit zu Zeit prüfen, und immer dann, wenn sich der Stein locker anfühlt oder der Ring einen Schlag abbekommen hat. Krappen nutzen sich ab und können nachgeben, besonders an einem Ring, der täglich getragen wird. Eine früh bemerkte lockere Krappe ist eine kleine Reparatur; ein verlorener Stein ist es nicht. Das ist unsere eigene Erfahrung aus dem Umgang mit diesen Steinen und nicht die Empfehlung eines Labors. Zu Reinigung und Aufbewahrung siehe einen Saphir-Verlobungsring pflegen.
Unterlagen. Bewahren Sie die Papiere zusammen an einem sicheren Ort auf: den Laborbericht zum Stein, sofern einer vorliegt, die Wertermittlung für den fertigen Ring und den Kaufbeleg. Nicht zu jedem Stein gibt es einen Bericht; wo einer unserer Steine keinen hat, sagt die Listung das ausdrücklich, und wo einer vorliegt, nennen wir das Labor und die Berichtsnummer.
Hier liegt die größte Begriffsverwirrung im deutschsprachigen Schmuckhandel, und sie trifft ausgerechnet den Käufer, der eine Anfertigung in Auftrag gibt – denn genau dieser Käufer bekommt beides angeboten: zum Stein einen Laborbericht, zum fertigen Ring häufig ein Wertgutachten für die Versicherung. Das sind nicht zwei Qualitätsstufen desselben Papiers, sondern zwei Dokumente, die zwei verschiedene Fragen beantworten.
| Wort | Was es im Deutschen bezeichnet | Nennt es einen Geldbetrag? |
| Laborbericht (auch Befundbericht, GIA-Bericht) | Identifikation, Eigenschaften, Behandlungsbefund und – wenn beauftragt – eine Herkunftsmeinung zu einem bestimmten Stein. Das Dokument, das ein gemmologisches Labor ausstellt. | Nein |
| Gutachten | Die begründete Stellungnahme einer oder eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen zu einer bestimmten Fragestellung. Kein gemmologisches Labor stellt so etwas aus. | In der Regel ja |
| Wertgutachten | Der Unterfall, um den es im Schmuckbereich geht: die Ermittlung eines Versicherungs- oder Wiederbeschaffungswerts, meist für ein fertiges Stück. Ein zweiter, eigener Auftrag. | Ja – das ist sein Zweck |
Was daraus für Ihre Anfertigung folgt: Der Laborbericht gehört zum Stein und entsteht am besten, solange der Stein lose ist – danach stünde das Ausfassen davor. Die Wertermittlung gehört zum fertigen Ring und entsteht erst danach. Der Bericht ist für die Wertermittlung die Grundlage und nicht ihr Ersatz. Ein Versicherungsgutachter ist in Deutschland tatsächlich ein Sachverständiger; dort ist das Wort richtig. Falsch ist es nur, wenn es das Papier eines Labors benennen soll – ein Labor äußert eine Meinung zu dem, was es gesehen hat, und gibt keine Garantie ab.
Eine sprachliche Kleinigkeit mit Folgen, weil sie beim Austauschen der Wörter regelmäßig übersehen wird: Das Gutachten ist sächlich, der Bericht ist männlich. Aus ein Gutachten, das die Herkunft nennt wird ein Bericht, der die Herkunft nennt – und wer nur das Hauptwort ersetzt und den Satz nicht noch einmal liest, hinterlässt genau dort einen Fehler.
Beim losen Kauf beurteilen Sie den Stein für sich – Farbe, Schliff, Reinheit und Behandlung, ohne dass eine Fassung den Eindruck mitbestimmt. Sie entscheiden selbst, wie sich das Budget zwischen Stein und Fassung aufteilt, und der Ring wird um die Maße und die Farbe genau dieses Steins herum gebaut, statt an eine Fassung angepasst zu werden, die es schon gab.
Typischerweise etwa 2 bis 4 Wochen ab Freigabe des Entwurfs für einen schlichten Solitär oder eine Zargenfassung, 3 bis 5 Wochen für Halo oder Dreistein, 4 bis 6 Wochen für einen Vintage- oder aufwendigen Entwurf und 5 bis 8 Wochen für ein komplexes Mehrsteinstück, dazu 1 bis 2 Wochen für Beratung und Entwurf davor. Diese Zeiträume sind typisch und keine Zusage: Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen halten fest, dass Lieferzeiten Schätzwerte sind, und wir vereinbaren den Zeitplan mit Ihnen, bevor der Auftrag angenommen wird.
Dafür gibt es keine Preisliste, weil der Preis vom Metall und davon abhängt, wie viel davon der Entwurf braucht, von der Größe des Steins, davon ob Beisteine dazukommen, wie viel Arbeitszeit die Details an der Werkbank kosten und ob die Fassung gegossen oder von Hand gefertigt wird. Schreiben Sie uns den Entwurf, den Sie sich vorstellen, und wir kalkulieren die Fassung getrennt vom Stein, bevor irgendeine Arbeit beginnt. Eine Preisspanne hier auf der Seite wäre nach der Preisangabenverordnung ohnehin kein Gesamtpreis.
Weißgold und Platin geben den größten Kontrast und lassen das Blau am gesättigtsten wirken. Gelbgold bringt Wärme und wirkt traditioneller. Roségold ist der übliche Partner für rosa und pfirsichfarbene Steine und erzeugt zu Teal-Saphiren und violetten Steinen einen Warm-Kalt-Kontrast. Welches das richtige ist, hängt davon ab, wie der Stein wirken soll – und das ist unsere eigene Einschätzung und nicht die eines Labors.
Ja. Wenn Sie einen losen Stein bei uns kaufen, organisieren wir die Fassung im selben Auftrag, sodass Sie vom Stein bis zum fertigen Ring einen Ansprechpartner haben. Wir betreiben keine eigene Goldschmiede: Wir lassen fertigen und prüfen das Stück, bevor es zu Ihnen geht. Es gibt kein Formular und kein zweites Produkt – schreiben Sie an jewelry@crescentgems.com, und wir melden uns mit Entwurf und Angebot. Ein angefertigter Ring entsteht nach Ihren Vorgaben, und unsere Rückgaberichtlinie führt solche Stücke als nicht rückgabefähig auf; wie Widerruf und Rückgabe für Ihren konkreten Auftrag geregelt sind, lassen Sie sich bitte vor der Auftragsannahme schriftlich bestätigen.
Alles beginnt mit dem Stein. Alle losen Edelsteine ansehen – oder schreiben Sie uns, was Sie suchen, und wir stellen Ihnen eine Auswahl zusammen:
Haben Sie Ihren Stein gefunden – oder möchten Sie Hilfe bei der Suche –, schreiben Sie an jewelry@crescentgems.com und beginnen Sie das Gespräch über Ihre Anfertigung. Nennen Sie die Fassung, die Ihnen vorschwebt, Ihr Budget dafür und den Termin, auf den Sie hinarbeiten. Wir melden uns mit einem Entwurf und einem Angebot, bevor irgendetwas bestellt wird.
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Madagaskar Rosa Saphir 1,62 ct – Achteck, GIA-Bericht
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Blauer Sternsaphir: Preise pro Karat und wovon sie abhängen
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