
- von Ahmed Shareek
Ist Tsavorit für einen Verlobungsring geeignet? Ritzhärte, Zähigkeit, Farbe und Fassung
- von Ahmed Shareek
Sie denken über einen grünen Stein im Ring nach? Ausführlich zum Material: Kaufratgeber für Tsavorit-Granat. Zur Gewinnung: Tsavorit-Abbau in Kenia und Tansania. Zu den Unterlagen: Wie Sie einen GIA-Bericht lesen.
Tsavorit wird für Verlobungsringe viel seltener in Betracht gezogen, als es das Material hergeben würde, und der Grund ist fast immer eine einzige Zahl: die Härte. Diese Seite beantwortet die Frage aus der Überschrift zuerst und zeigt danach den Rechenweg – was über dieses Material gemmologisch belegt ist, wo die tatsächlichen Schwachstellen liegen, und was eine Fassung und eine Reinigungsgewohnheit leisten müssen, damit sie nicht ins Gewicht fallen.
Die kurze Antwort lautet: ja – mit einer Fassung, die die Kanten abdeckt, und einer einzigen echten Vorsichtsmaßnahme – dem plötzlichen Temperaturwechsel. Und der Grund dafür ist die Zähigkeit, nicht die Härte. Mit einer Mohshärte von 7 bis 7,5 widersteht Tsavorit dem alltäglichen Kratzen und Abrieb gut, und er ist weicher als Saphir, der bei Mohs 9 liegt. Die Mohsskala misst die Ritzhärte und sonst nichts. Nützlicher als die Härtezahl ist dies: Grossular-Granat hat keine Spaltbarkeit, es gibt also keine Ebene, entlang der ein Stoß ihn aufspalten könnte – eine Angabe aus der mineralogischen Fachliteratur. Getrennt davon beschreibt die GIA die Zähigkeit von Granat als „fair to good“ und schreibt, er solle „not be subjected to any hard blows or rough wear“. Was Tsavorit nicht verzeiht, ist ein harter Schlag auf eine freiliegende Ecke, Spitze oder Rundiste – und ein plötzlicher Temperaturwechsel. Wie zäh ein einzelner Stein ist, hängt zusätzlich von seinen Einschlüssen und Wachstumsröhren ab; ab diesem Punkt ist die Antwort steinbezogen und nicht mehr artbezogen, und beantwortet wird sie auf der Produktseite des jeweiligen Steins.
Sie finden hier auch das, was ein Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusätzlich braucht: wie das Preisangabenrecht den Karatpreis behandelt, wo die Grenze zwischen normaler Abnutzung und einem Sachmangel verläuft, wie das Widerrufsrecht bei einem losen Stein und bei einem daraus gefertigten Ring auseinanderfällt, und welche Fragen Sie einem Goldschmied stellen sollten, bevor er einen spröden Stein fasst.
Tsavorit ist die Varietät. Die Spezies ist Grossular-Granat, ein Calcium-Aluminium-Silikat, grün gefärbt durch Vanadium und Chrom. Die zwei Begriffe sind nicht austauschbar, und ein Laborbericht hält sie in getrennten Feldern: Grossular ist der Speziesbefund, und er ist das, was die anderen grünen Granate ausschließt; Tsavorit ist die Varietät, die der Bericht darüber hinaus benennt. Wer die beiden Wörter zu einem verschmelzen lässt, macht aus einer Varietät eine Spezies – und das ist ein Rangfehler, den der Bericht selbst widerlegt.
Zur gewerblichen Herkunft schreibt die GIA: „the significant commercial sources for this garnet are Kenya and Tanzania“. Unser Tsavorit kommt aus Kenia, und jedes Angebot nennt die Herkunft des Steins.
Eine Namensfrage vorweg, weil sie im Deutschen eigen ist. Tsavorit ist die im deutschen Handel übliche Form; Tsavolith ist die ebenfalls gültige deutschsprachige Bildung und begegnet Ihnen in älteren Texten und bei manchen Goldschmieden. Beide bezeichnen dasselbe Material. „Grüner Granat“ ist dagegen kein brauchbarer Oberbegriff für diesen Stein, denn er umfasst auch den Demantoid – die grüne Varietät des Andradits, also eine andere Spezies mit anderen Eigenschaften und einer eigenen Behandlungslage. Wenn Sie ein Angebot nur als „grünen Granat“ beschrieben finden, ist die erste Frage, welche Spezies und welche Varietät der Bericht nennt.
| Eigenschaft | Tsavorit-Granat | Was das in der Praxis bedeutet |
|---|---|---|
| Spezies | Grossular-Granat (Ca₃Al₂Si₃O₁₂) | Eine eigene Spezies, getrennt von den Granaten Pyrop, Almandin und Spessartin |
| Varietät | Tsavorit | Der Varietätsname, den ein Bericht über den Speziesbefund hinaus nennt |
| Farbursache | Vanadium (V) und Chrom (Cr) | Das Grün ist eine Eigenschaft der Kristallchemie selbst und nicht aufgebracht |
| Mohshärte (Ritzhärte) | 7 bis 7,5 | Saphir liegt bei Mohs 9. Die Mohsskala misst den Widerstand gegen Kratzen und Abrieb und sagt nichts darüber, wie ein Stein auf einen Schlag reagiert |
| Zähigkeit | GIA: „fair to good“ | Die GIA schreibt, Granat solle „not be subjected to any hard blows or rough wear“. Nicht die Härte, sondern die Zähigkeit entscheidet über das Absplittern |
| Spaltbarkeit | Keine | Es gibt keine Ebene, entlang der ein Stoß den Stein aufspalten könnte. Belegt aus der mineralogischen Fachliteratur |
| Brechungsindex | 1,730 bis 1,760 | Der belegte Bereich für Grossular; das Referenzexemplar der GIA ergab 1,741 |
| Temperatur | Empfindlich gegen plötzlichen Wechsel | Gems & Gemology, die eigene Fachzeitschrift der GIA, nennt Tsavorit wärmeempfindlich. Das ist der eine Punkt, auf den die Pflege wirklich hinausläuft |
| Behandlung | In jedem Angebot angegeben | Das AGTA Gemstone Information Manual ordnet Tsavorit den Code N zu: „Natural: No modification (or currently has no known modification process).“ Wo an einem Stein etwas gemacht wurde, steht das in seinem eigenen Angebot |
| Geburtsstein | Januar | Der Januar gehört der Granat-Gruppe und damit auch dem Grossular und dem Tsavorit. Das ist umgekehrt als beim Saphir, wo der September an der Varietät hängt |
| Gewerbliche Vorkommen | Kenia und Tansania | GIA: „the significant commercial sources for this garnet are Kenya and Tanzania“. Unsere Steine kommen aus Kenia |
Ein Hinweis, der die ganze Tabelle einordnet, und er ist wichtiger als jede einzelne Zeile. Härte, Zähigkeit, Spaltbarkeit und Brechungsindex sind keine Befunde über einen bestimmten Stein. Welche Spezies und welche Varietät vorliegen, hält ein Bericht über genau diesen Stein fest; die physikalischen Größen dagegen folgen aus der Spezies und sind für jeden Grossular dieselben. Sie beschreiben Grossular-Granat als Material und würden auf einem Bericht zu einem Stein, den wir nie gesehen haben, genauso stehen. Sie stehen hier als Hintergrund und nicht als Messung an dem Stein, den Sie gerade ansehen.
Und eine Zuordnung, die wir sauber halten, weil sie leicht verwischt. Härte, Zähigkeit und der Januar sind Angaben der GIA über Granat als Material. Wo zu einem unserer Steine ein GIA-Bericht vorliegt, führt dessen Characteristics-Feld diese Angaben ebenfalls auf. Ein Teil unserer Tsavorite trägt stattdessen einen Bericht des Labors AGCL; was dort im Einzelnen festgehalten ist, haben wir nicht geprüft, und wir schreiben es diesem Bericht deshalb auch nicht zu. Dass Grossular keine Spaltbarkeit hat, stammt aus der mineralogischen Fachliteratur und nicht von der GIA, die Spaltbarkeit für Korund veröffentlicht und für diese Spezies nicht.
Zur Sprache der Zitate: wo wir die GIA oder die AGTA wörtlich nehmen, steht der englische Wortlaut in Anführungszeichen, weil das der veröffentlichte Wortlaut ist. Wo wir daneben eine deutsche Wiedergabe setzen, ist sie unsere Übertragung und kein deutschsprachiges Zitat der GIA. Maßgeblich ist jeweils der englische Satz.
Die Mohshärte von 7 bis 7,5 ist die Zahl, die Käufer beunruhigt, und für sich genommen ist sie das Falsche, worüber man sich Sorgen macht. Die Mohsskala misst die Ritzhärte und sonst nichts. Sie ist eine Rangordnung danach, was was anritzt, und sie schweigt zu genau der Frage, die ein Verlobungsring stellt: Was passiert, wenn der Stein einen Schlag abbekommt?
Das Deutsche macht diese Verwechslung besonders leicht, weil hart und zäh umgangssprachlich fast dasselbe meinen und ein Stein, den man „hart“ nennt, nach Unzerbrechlichkeit klingt. Gemmologisch sind es zwei getrennte Größen:
Für die Zähigkeit gibt es im Deutschen keine eingeführte Benotung – deutschsprachige Quellen benoten diese Eigenschaft überhaupt nicht. Wir geben das Wort der GIA deshalb im englischen Original wieder und übersetzen es nicht. Eine deutsche Note dafür zu erfinden wäre genau der Fehler, den der Abschnitt zum Wettbewerbsrecht weiter unten beschreibt: eine Stufe behaupten, zu der kein veröffentlichter Maßstab gehört.
Der Satz, auf den es ankommt, ist dieser: aus der Härtezahl folgt nichts darüber, ob ein Stein absplittert. Wer die Beruhigung über die Haltbarkeit aus der Mohszahl ableitet, leitet sie aus der falschen Eigenschaft ab.
Die Härte regelt das Langsame: das allmähliche Nachlassen der Politur durch Staub, durch Oberflächen, durch das Innere einer Handtasche. Ein Tsavorit kommt damit gut zurecht. Über viele Jahre täglichen Tragens ist ein feiner Oberflächenabrieb auf einem Stein dieser Härte möglich, und eine Nachpolitur erledigt das, falls er je sichtbar wird. Das ist eine Frage von Jahren und nicht von Monaten, und es ist reparabel – was vom Absplittern einer Kante nicht gilt.
Der Widerstand gegen Absplittern und Bruch ist die Zähigkeit, eine von der Härte getrennte Eigenschaft, die die Mohsskala gar nicht erfasst. Die GIA gibt für Granat die Zähigkeit „fair to good“ an und schreibt, er solle „keinen harten Stößen oder starker Beanspruchung ausgesetzt werden“.
Daneben steht die stärkste wahre Aussage, die dieses Material über seine Haltbarkeit zu bieten hat: Grossular-Granat hat keine Spaltbarkeit – keine Schwächeebene, entlang der ein einzelner unglücklicher Stoß ihn aufspalten könnte. Diese Angabe stammt aus der mineralogischen Fachliteratur. Sie stammt nicht von der GIA, die Spaltbarkeit für Korund veröffentlicht und für diese Spezies nicht, und wir schreiben sie ihr deshalb auch nicht zu.
Diese zwei Befunde zusammen – keine Spaltbarkeit, Zähigkeit „fair to good“ – sind die ehrliche Grundlage dafür, einen Tsavorit als realistischen Stein für einen Verlobungsring zu bezeichnen. Keiner von beiden ist ein Härteargument.
Diesen Schritt müssen wir ausdrücklich abschneiden, weil er im deutschsprachigen Schrifttum über Granat regelmäßig gemacht wird: aus „die Zähigkeit ist gut“ wird „der Stein bricht also nicht leicht“, und aus „keine Spaltbarkeit“ wird „unzerbrechlich“. Beide Schlüsse sind falsch. Keine Spaltbarkeit bedeutet, dass es keine bevorzugte Richtung gibt, in der der Stein aufgeht. Es bedeutet nicht, dass eine Facettenkante einem harten Schlag standhält. Ein Tsavorit kann an einer Ecke, an einer Spitze und an der Rundiste absplittern, und genau dort setzt die Fassung an.
Wir sagen das so deutlich, weil ein Käufer, der die Beruhigung mitnimmt und die Einschränkung überliest, mit einer an sich richtigen Aussage eine falsche Entscheidung trifft.
Über diese zwei hinaus hört die Antwort auf, eine Antwort über die Art zu sein. Einschlüsse und Wachstumsröhren beeinflussen, wie zäh ein einzelner Stein ist, und keine allgemeine Aussage über Tsavorit kann Ihnen etwas über den Stein sagen, den Sie gerade ansehen. Das ist keine Ausweichbewegung – es ist der Grund, warum jedes unserer Angebote Gewicht, Farbe, Herkunft und Behandlung des Steins nennt und, wo ein Bericht vorliegt, das Labor und die Berichtsnummer. Für einen bestimmten Stein ist die Produktseite die Antwort, und dieser Artikel ist nur der Hintergrund.
Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Versehen, und wir schreiben sie hin, damit niemand sie für eine Lücke hält. Sie finden hier keine Tabelle, die Materialien nach Mohszahlen in eine Reihenfolge bringt, keine Formulierung wie „nach Diamant der härteste“ und keine Spalte, in der am Ende ein Gesamturteil über die Eignung eines Materials steht. Drei Gründe:
Was Sie stattdessen finden: zwei Härteangaben, jede mit ihrer Quelle, und daneben die Eigenschaft, die wirklich zählt. Tsavorit liegt bei 7 bis 7,5, Saphir bei Mohs 9. Saphir ist also härter, und wenn Kratzfestigkeit für Sie das entscheidende Kriterium ist, ist das die ehrliche Antwort – aber sie beantwortet nicht die Frage, ob ein Tsavorit im Ring hält, denn die hängt an der Zähigkeit und an der Fassung.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Frage, welche Noten eine Edelsteinseite vergeben darf, keine Stilfrage, sondern eine wettbewerbsrechtliche. Das ändert, was hier stehen kann.
§ 5 UWG verbietet irreführende geschäftliche Handlungen. Für Werbung, die sich auf eine Prüfung, eine Note, eine Bewertung oder einen Vergleich beruft, hat sich dafür der Begriff Testwerbung eingebürgert, und die Anforderungen daran sind streng: die Fundstelle muss genannt und für den Leser auffindbar sein, die Kriterien müssen sachlich und offengelegt sein, und die Aussage muss zu dem passen, was die Prüfung tatsächlich ergeben hat. Fällt eines davon weg, ist die Angabe irreführend.
Halten Sie daran eine Farb- oder Qualitätsnote für einen Farbedelstein, und es fällt alles drei weg. Es gibt keine Fundstelle, weil kein Labor eine solche Benotung für Farbsteine veröffentlicht. Es gibt keine offengelegten Kriterien, weil es keinen Maßstab gibt, zu dem sie gehören könnten. Und es gibt kein Ergebnis, zu dem die Aussage passen könnte. Eine Qualitätsnote ohne veröffentlichten Maßstab ist damit keine Geschmacksfrage, sondern eine Angabe, die § 5 UWG erfasst.
Dasselbe gilt für die Härte-Rangliste aus dem Abschnitt oben. Eine Tabelle, die Materialien ordnet und in der letzten Spalte ein Eignungsurteil fällt, behauptet einen Prüfmaßstab. Dass sie als Tabelle und nicht als Satz auftritt, ändert daran nichts – im Gegenteil: eine Tabelle liest sich wie ein Ergebnis, und sie wird auch so weitergegeben.
Und es gilt für die Zähigkeit, obwohl die GIA dort tatsächlich zwei Wörter veröffentlicht. „fair to good“ ist eine Beschreibung und keine Position auf einer Skala: die GIA veröffentlicht weder eine definierte Zähigkeitsskala noch eine Liste von Stufen. Deshalb ordnet diese Seite Granat auf keiner Zähigkeitsskala ein. Es gibt keine, auf der er läge.
Was bleibt, ist das, was wir belegen können: die beiden Härteangaben mit ihrer Quelle, die zwei Wörter der GIA im Original, die fehlende Spaltbarkeit aus der mineralogischen Fachliteratur, der Brechungsindex aus einer benannten Veröffentlichung – und für alles andere unsere eigene Beschreibung, als unsere gekennzeichnet.
Eine Nebenwirkung, die wir in Kauf nehmen: § 5 UWG trifft auch den Superlativ. Sie werden auf dieser Seite nicht lesen, dass Tsavorit der brillanteste grüne Edelstein sei. Die GIA schreibt selbst, dass Andradit – ein anderer Granat – einen höheren Brechungsindex und eine höhere Dispersion hat als Grossular. Der Superlativ wäre also nicht nur unbelegt, sondern der Rangfolge nach falsch.
Tsavorit kommt in einem Bereich von blassem Mintgrün über ein mittleres Grün bis zu einem tiefen, fast waldgrünen Ton vor. Bevor davon irgendetwas nützlich wird, muss eine Sache über das Vokabular gesagt werden.
Fast alles, was auf Deutsch über die Benotung eines Farbsteins geschrieben wird, ist Diamant-Text mit ausgetauschtem Steinnamen. Für den Diamanten gibt es eine veröffentlichte Skala; für die Farbe eines Tsavorits gibt es keine. Was es nicht gibt, ist eine veröffentlichte Benotung durch ein Labor. Die GIA schreibt selbst, sie „vergibt für Saphir und andere Farbsteine weder Noten noch Qualitätsanalysen“, und dieser Satz erfasst auch Granat. Die CIBJO definiert die Kategorie und hört dort auf. Ein Bericht hält fest, dass ein Stein grün ist; er benotet das Grün nicht.
Jede Beschreibung des Erscheinungsbilds ist daher die Aussage des Verkäufers, unsere eingeschlossen, und es gibt kein Dokument, das sich zu ihrer Stützung vorlegen ließe. Wir schicken Ihnen deshalb lieber ein Video des Steins als ein Adjektiv.
Das gilt auch für das englische Wort vivid, das Ihnen im Handel mit grünen Steinen häufig begegnet. Es ist in keiner Sprache ein benoteter Wert, sondern ein Adjektiv – und wer es schreibt, beschreibt, er benotet nicht.
Das Folgende sind die drei Dinge, mit denen wir einen Stein für uns selbst beschreiben. Es ist eine Art zu schauen und keine Skala, und wir hängen an keines davon eine Wertung.
Eine deutsche Schreibfalle am Rand, weil sie in diesem Material auftritt: „blaugrün“ zusammengeschrieben bezeichnet eine Farbe, „blau-grün“ mit Bindestrich liest sich wie zwei. Wo ein Tsavorit kühl ins Bläuliche geht, ist die zusammengeschriebene Form die richtige, und eine Aufzählung mehrerer Farbwörter nebeneinander beschreibt den Stein nicht, sondern nur die Unsicherheit des Schreibers.
Auf dieser Seite steht kein Preis pro Karat und keine Preisspanne, und das hat zwei Gründe – einen sachlichen und einen rechtlichen.
Der sachliche: für Tsavorit gibt es keine veröffentlichten Preisdaten pro Karat, auf die sich eine Spanne stützen ließe. Die GIA sagt dazu nur, der Wert steige „significantly with size“. Eine Spanne, die wir aus eigenen Verkäufen bilden, wäre eine Behauptung über den Markt, die wir nicht belegen können – und eine Marktbehauptung ohne Quelle ist wieder § 5 UWG.
Der rechtliche steht in der Preisangabenverordnung. § 1 PAngV regelt die Angabe von Preisen gegenüber Verbrauchern und verlangt Preisklarheit und Preiswahrheit. § 2 Nr. 3 PAngV definiert den Gesamtpreis als den Preis, der einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile zu zahlen ist, und § 3 Abs. 1 PAngV verlangt, dass wer Verbrauchern Waren anbietet oder unter Angabe von Preisen bewirbt, die Gesamtpreise angibt.
Daraus folgt eine Sache, die auf fast jeder Edelsteinseite falsch gemacht wird: ein Preis pro Karat ist niemals ein Gesamtpreis. Er ist ein Rechenfaktor. Was ein bestimmter Stein kostet, steht auf der Produktseite dieses Steins, als eine Zahl für diesen einen Stein – und das ist auch der einzige Ort, an dem eine Zahl steht, auf die Sie sich verlassen können, weil jeder Stein ein Einzelstück ist.
Die Versandkosten sind davon zu trennen und gehören eigens genannt: § 6 Abs. 1 Nr. 2 PAngV verlangt bei Fernabsatzverträgen die Angabe, ob zusätzlich Fracht-, Liefer- oder Versandkosten anfallen, und § 6 Abs. 2 PAngV die Angabe ihrer Höhe, soweit sie sich im Voraus berechnen lässt. Für uns heißt das konkret:
Innerhalb der USA ist der Versand kostenlos, ohne Mindestbestellwert. Außerhalb der USA kostet er US$60 bei Bestellungen bis US$499 und ist ab US$499,01 kostenlos. Für jeden losen Stein gilt unser 14-tägiges Rückgaberecht.
Und der Punkt, den ein deutschsprachiger Käufer wirklich braucht, weil er den Unterschied zwischen dem Preis auf dem Schirm und dem Betrag an der Haustür erklärt: Unsere Preise verstehen sich in US-Dollar, ohne Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; diese fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen. Die Einfuhrumsatzsteuer erheben nicht wir, sondern die Zollbehörde Ihres Landes, und sie ist deshalb in dem Dollarbetrag auf der Produktseite nicht enthalten. Wir schreiben das lieber ausdrücklich hin, als den Dollarbetrag einen Gesamtpreis im Sinne des § 2 Nr. 3 PAngV zu nennen, der er für Sie nicht ist.
Auf einer Seite über einen Stein in einer Goldfassung treffen zwei Bedeutungen desselben Wortes in einem einzigen Satz aufeinander. Im Deutschen bezeichnet Karat beides:
Wenn ein Angebot also eine Karatzahl nennt, prüfen Sie, wovon die Rede ist. Beim Stein ist es Gewicht, beim Ring Feingehalt, und die beiden Zahlen haben nichts miteinander zu tun. Wir trennen die zwei Bedeutungen hier ausdrücklich, weil sie an einem gefassten Stein unmittelbar nebeneinander stehen.
Weil die Steine aus den USA versandt werden, ist der Vorgang für Sie eine Einfuhr und nicht ein Inlandskauf. Der Ablauf hat drei Stufen, und sie laufen in dieser Reihenfolge:
Deutschland und Österreich liegen im Zollgebiet der Europäischen Union und teilen den Tarif; die Schweiz ist eine eigene Einfuhr mit eigenen Sätzen. Wir nennen hier bewusst keine Prozentsätze. Sie unterscheiden sich zwischen den drei Ländern, sie ändern sich, und eine veraltete Zahl auf einer Edelsteinseite ist schlechter als keine. Erhoben wird die Abgabe in der Regel durch den Zusteller bei der Lieferung, häufig zuzüglich einer Auslagepauschale des Zustellers für die Verzollung. Wer mit dem Dollarbetrag rechnet, sollte diese Positionen von Anfang an mitrechnen.
Zu Wert und Größe sagt die GIA nur, der Wert steige „significantly with size“. Veröffentlichte Preisdaten pro Karat, die man darunterlegen könnte, gibt es für Tsavorit nicht, und deshalb stehen auf dieser Seite keine Preisspannen. Der einzige belegte Knappheitshinweis stammt von der International Colored Gemstone Association: „a cut tsavorite of more than two carats is a rare and precious thing.“ Also: oberhalb von zwei Karat wird es knapp, und der Preis folgt dem.
Darunter gibt es keine belegte Knappheitsschwelle. Wir behaupten deshalb keine – auch keine bei einem Karat, denn für eine solche Grenze existiert keine Quelle. Das Gewicht und den Preis des einzelnen Steins trägt jeweils dessen eigenes Angebot – und dort steht eine Zahl, die für diesen Stein gilt.
Unsere Tsavorite finden Sie in der Tsavorit-Kollektion, in der jeder Stein sein eigenes Gewicht, seine Farbe und seinen Preis trägt.
Das AGTA Gemstone Information Manual ordnet Tsavorit den Behandlungscode N zu: „Natural: No modification (or currently has no known modification process).“ Die Formulierung der AGTA ist vorsichtig gewählt, und wir zitieren sie unverändert. Das ist eine Aussage über das Material und kein Verkaufsargument für einen bestimmten Stein, und wir bepreisen sie nicht als Merkmal. So funktioniert Tsavorit normalerweise, nicht mehr und nicht weniger.
Eine Reinheitsverbesserung kommt in diesem Material vor. Wo sie an einem Stein vorliegt, steht das in dessen eigenem Angebot – im Titel und in der Beschreibung – zusammen mit dem Labor und der Berichtsnummer. Wo zu einem Stein überhaupt kein Bericht vorliegt, sagen wir auch das ausdrücklich.
Die GIA veröffentlicht, dass ihr Identifikationsbericht „identifies and describes a material and lists detectable treatments“. Nicht jeder unserer Steine trägt diesen Bericht. Ein Teil trägt einen Bericht des Labors AGCL, mit einem anderen Umfang, und wir haben nicht geprüft, was dort zur Behandlung festgehalten ist. Wir stützen die Angabe zur Behandlung deshalb nicht darauf, welches Dokument ein Stein zufällig mitbringt, sondern geben sie in jedem Angebot selbst an. Was Sie an einem einzelnen Stein überprüfen können, ist sein Bericht und die schriftliche Behandlungsangabe des Verkäufers. Der Artname ist kein Ersatz für eines von beiden.
Wir ordnen die Labore dabei nicht nach Rang. Wir nennen Ihnen zu jedem Stein das ausstellende Labor und die Berichtsnummer, damit Sie den Bericht selbst einordnen können – und nicht, damit daraus eine Rangfolge wird. Welches Labor einen Stein beschrieben hat, ist eine Angabe und keine Note.
Wer sich einen grünen Stein ansieht, fragt in der Regel nach Ölung und Harzfüllung, weil beides zum Gespräch über den Smaragd gehört. Bei Tsavorit steht die Antwort im Abschnitt oben: der Behandlungscode der AGTA für dieses Material verzeichnet kein bekanntes Veränderungsverfahren, und wo an einem Stein von uns etwas gemacht wurde, sagt das Angebot dieses Steins es. Wir ziehen zwischen Arten keine Rangfolge. Kein Labor veröffentlicht eine.
Diese Zurückhaltung hat im deutschen Recht einen doppelten Grund, und es lohnt sich, ihn zu kennen. § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG erlaubt einen Vergleich nur, wenn er objektiv auf eine oder mehrere wesentliche, relevante, nachprüfbare und typische Eigenschaften bezogen ist. Eine Aussage über die Behandlungshäufigkeit einer anderen Art ist für einen Leser nicht nachprüfbar, weil es keine veröffentlichte Erhebung dazu gibt, auf die er zugreifen könnte. Und § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG untersagt einen Vergleich, der die Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder persönlichen oder geschäftlichen Verhältnisse eines Mitbewerbers herabsetzt oder verunglimpft. Wer über eine andere Art schreibt, sie werde üblicherweise behandelt, sagt damit etwas über jeden, der sie verkauft – auch ohne ihn zu nennen, weil der betroffene Kreis mittelbar bestimmbar ist.
Beide Vorschriften zusammen heißen: ein Satz, der diesen Stein über eine andere Art stellt, ist in Deutschland nicht nur unschön, sondern angreifbar. Deshalb steht hier keiner – weder in der harten noch in der freundlich klingenden Form, die eine andere Art für die unehrliche Wahl erklärt.
Im Deutschen laufen vier Wörter durcheinander, und zwei von ihnen bezeichnen etwas anderes als das Dokument, das ein Labor ausstellt. Die Unterscheidung ist nicht pedantisch: sie entscheidet, was Sie in der Hand halten, wenn Sie es verlangen.
| Wort | Was es bezeichnet | Wer es ausstellt |
|---|---|---|
| Laborbericht | Das Dokument eines gemmologischen Labors über einen Stein: Spezies, Varietät, Maße, Gewicht, Farbe, feststellbare Behandlungen. Das ist das Wort, das wir benutzen. | Ein gemmologisches Labor |
| Befundbericht | Dasselbe, in der Wortwahl der DSEF. Wenn Sie als deutschsprachiger Kunde ein Dokument anfordern, ist das der Begriff, mit dem Sie bei einem deutschen Institut richtig liegen. | Ein gemmologisches Labor; die DSEF nennt ihr Dokument so |
| Zertifikat | Im Handel eingebürgert, sachlich aber schief: ein Labor berichtet, es zertifiziert nicht. Wir schreiben im Text durchgängig „GIA-Bericht“. | Keine eigene Dokumentenart |
| Gutachten | Die begründete Beurteilung eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen, in der Regel mit einem Betrag in Euro. Kein gemmologisches Labor stellt so etwas aus. | Ein Sachverständiger, nicht ein Labor |
Die Regel in einem Satz: was ein Labor Ihnen gibt, ist ein Bericht und kein Gutachten. Und weil das Deutsche an dieser Stelle zwei Geschlechter gegeneinander hat, die man leicht verwechselt: das Gutachten ist sächlich, der Bericht ist männlich. Ein Gutachten, das einen Wert in Euro nennt, ist etwas anderes als ein Bericht, der eine Art und eine Behandlung nennt – und wer Ihnen ein „Gutachten vom Labor“ verspricht, benutzt das falsche Wort für das, was er liefern kann.
Für eine Versicherung brauchen Sie wiederum etwas Drittes: eine Wertermittlung oder Schätzung, und die darf ein Versicherungsgutachter erstellen – ein solcher ist in Deutschland tatsächlich ein Sachverständiger, an dieser Stelle ist das Wort also richtig. Der Laborbericht nennt keinen Wert. Er ist die Grundlage, auf der jemand anders einen nennt.
Die Nummer auf dem Dokument heißt im Deutschen Berichtsnummer. Wo zu einem unserer Steine ein Bericht vorliegt, steht sie in seinem Angebot, und Sie können sie beim ausstellenden Labor nachschlagen.
Die Aufgabe einer Fassung bei einem Tsavorit ist, die Kanten abzudecken, denn die Schwachstelle des Steins ist der Schlag auf eine freiliegende Ecke oder die Rundiste – und das ist eine Frage der Zähigkeit, nicht der Härte. Alles in diesem Abschnitt ist eine Empfehlung von uns und kein berichteter Befund. Das ist unsere eigene Empfehlung aus dem Umgang mit diesen Steinen – kein Labor veröffentlicht Hinweise zu Fassungen, und wir geben hier auch keine wieder.
Dieser Satz steht nicht aus Vorsicht da, sondern weil die Lage es verlangt: zu Fassungen für Granat veröffentlicht die GIA nichts. Ihre Hinweise zu schützenden Fassungen gelten für Steine mit Spaltbarkeit und schlechter Zähigkeit – und Granat hat keines von beidem. Es gibt hier also keine fremde Position, die wir wiedergeben könnten, sondern nur unsere eigene, und die kennzeichnen wir als solche.
Eine vollständige Zarge umschließt die Rundiste mit einem Metallrand und nimmt den Stoß auf, bevor der Stein ihn bekommt. Für einen Tsavorit, der täglich getragen wird, ist das die Fassung, die wir wählen würden. Eine Zarge verdeckt im Vergleich zu einem Krappenkopf einen kleinen Teil des Steinumrisses, und das ist der Preis. Gelbgold steht warm neben Grün, Weißmetall liest sich kühler.
Zwei deutsche Wörter dafür, weil Ihnen in einer Werkstatt beide begegnen können: Zargenfassung ist die geläufige Bezeichnung; Kesselfassung bezeichnet in deutschsprachigen Schmuckbeschreibungen ebenfalls einen über den Stein gedrückten, erhöhten Rand und wird dort häufig für Farbsteine genannt, oft mit einer Öffnung unter dem Stein, damit mehr Licht eintritt. Gemeint ist dieselbe Idee; fragen Sie im Zweifel nach, wie weit der Rand über die Rundiste greift, denn darauf kommt es an.
Krappen legen mehr vom Stein frei und lassen mehr Licht herein. Bei diesem Stein würden wir sechs Krappen statt vier nehmen, weil mehr Krappen den Druck verteilen und weniger Rundiste unabgestützt lassen, und wir würden abgerundete oder flache Krappenköpfe erbitten, die über die Kante der Rundiste greifen, statt Krallenspitzen, die seitlich abstehen. Lassen Sie die Fassung von Zeit zu Zeit prüfen, und immer dann, wenn der Stein sich lose anfühlt oder der Ring einen harten Stoß bekommen hat.
Ein Halo aus kleinen Diamanten oder Saphiren rund um den Mittelstein wirkt als teilweiser Stoßfänger um die Rundiste, und er lässt den Mittelstein größer erscheinen, als er ist. Das ist ein vernünftiger Mittelweg zwischen einer Zarge und einem offenen Krappenkopf.
Die Spannfassung, bei der der Stein zwischen den Schenkeln der Ringschiene zu schweben scheint, wird in deutschsprachigen Schmuckbeschreibungen überwiegend für harte Steine genannt. Sie hält den Stein durch Druck – und zwar auf die Rundiste, also genau auf die Stelle, die bei diesem Material die empfindliche ist.
Wir sagen nicht, dass das nicht geht; wir wissen nicht, was eine bestimmte Werkstatt kann, und wir behaupten nichts über sie. Wir sagen, dass das die eine Fassungsart ist, bei der Sie das Gespräch mit dem Goldschmied führen sollten, bevor Sie sich entscheiden, und nicht danach. Die Frage lautet: Wie wird der Druck auf die Rundiste begrenzt, und was passiert bei einem Stein, der weder Spaltbarkeit noch eine veröffentlichte Zähigkeitsstufe hat, wenn die Schiene sich mit der Zeit öffnet oder nachgeweitet wird?
Längliche Umrisse haben Spitzen, und eine Spitze ist der am stärksten freiliegende Teil eines facettierten Steins. Bei einem Tsavorit in einer dieser Formen erbitten Sie von Ihrem Fasser eine V-förmige Krappe an jeder Spitze oder eine Teilzarge über die Spitzen. Kissen und runde Steine haben keine Spitzen und sind die leichter zu schützenden Formen.
| Metall | Wie es neben dem Stein wirkt | Unsere Anmerkung |
|---|---|---|
| Gelbgold (18 Karat oder 14 Karat, also 750er oder 585er) | Warm; das Grün liest sich daneben wärmer | Die traditionellste Paarung für diesen Stein |
| Roségold | Warmer Kontrast; der stärkste Kontrast der drei | Vorher in einem Video ansehen, bevor Sie sich entscheiden |
| Weißgold oder Platin | Kühler Kontrast; das Grün liest sich daneben kühler und klarer | Weißgold ist mit Weißmetallen legiertes Gold und wird üblicherweise rhodiniert; die Rhodinierung trägt sich im Alltag ab und wird von Zeit zu Zeit erneuert. Platin ist durchgehend weiß und braucht keine Rhodinierung |
Im deutschsprachigen Raum gehen Sie mit einem losen Stein zu einem Goldschmied, und ein Goldschmied wird zum Fassen eines spröden Steins eine Meinung haben. Gehen Sie vorbereitet hin. Wir behaupten über keine Werkstatt etwas – wir sagen nur, welche Fragen die richtigen sind:
Wenn ein Goldschmied Ihnen von einer bestimmten Fassung abrät, ist das ein Urteil aus seiner Erfahrung an diesem Stein, und es wiegt mehr als eine allgemeine Empfehlung – auch unsere. Wir haben Ihren Stein nicht gefasst und können nicht sehen, wie er gehalten wird.
Hier gibt es anders als bei den Fassungen eine veröffentlichte Position, die wir Ihnen wiedergeben können, und wir tun das zuerst. Die GIA veröffentlicht Pflegehinweise für Granat: warmes Seifenwasser ist für Granat immer unbedenklich; eine Ultraschallreinigung ist in der Regel unbedenklich, ausgenommen Steine mit Rissen; und eine Dampfreinigung wird nicht empfohlen.
Unsere eigene Praxis ist an einer Stelle strenger und im Übrigen gleich. Wir reinigen mit warmem Wasser, einer milden Seife und einer weichen Bürste, und wir würden einen Tsavorit gar nicht in ein Ultraschallbad legen. Das ist unsere eigene Vorsicht und nicht die der GIA, und wir sagen es ausdrücklich, statt es durchscheinen zu lassen, weil wir nicht möchten, dass die GIA so aussieht, als empfehle sie eine Vorsicht, die sie nicht veröffentlicht hat. Beim Dampf folgen wir dagegen schlicht der GIA: keinen Granat dampfen. Gems & Gemology nennt Tsavorit wärmeempfindlich, was ein zweiter Grund ist, plötzliche Wärme von ihm fernzuhalten.
Wo an einem Stein eine angegebene Reinheitsverbesserung vorliegt, verschärft sich die Anweisung nicht nur, sie ändert sich – und die GIA veröffentlicht die geänderte Form selbst: „Only warm soapy water should be used to clean fracture-filled stones.“ Kein Ultraschall und kein Dampf, und sagen Sie der Werkstatt von der Behandlung, bevor am Ring gearbeitet wird. Beachten Sie, woran diese Einschränkung hängt: an einer angegebenen Behandlung und nicht an einem sichtbaren Riss. Ein gefüllter Stein muss keinen zeigen, und „keine sichtbaren Risse“ ist deshalb nicht der Prüfstein.
Ein Stein, der stumpf geworden ist, trägt in der Regel einen Belag, und Reinigen erledigt das. Wenn Reinigen es nicht erledigt, liegt die Ursache woanders – eine abgeriebene Facette, eine abgesplitterte Kante, eine lockere Fassung – und das gehört angesehen und nicht stärker geschrubbt.
Unser Pflegeratgeber für den Saphir-Verlobungsring behandelt die Teile, die unabhängig vom Stein gleich sind: die Schiene, die Krappen, die Metalle, wofür man einen Ring abnimmt und wann eine Fassung geprüft werden sollte. Seine Reinigungsanweisungen sind für Saphir geschrieben und gelten nicht für einen Granat – das sagt der Ratgeber selbst. Für den Stein nehmen Sie diese Seite.
Bei einem Stein mit einer Mohshärte von 7 bis 7,5 wird diese Frage früher praktisch als bei einem Saphir. Sie betrifft nicht, was ein Stein aushält, sondern wer welchen Schaden trägt, und das ist eine Rechtsfrage und keine gemmologische.
§ 434 BGB bestimmt, wann eine Sache frei von Sachmängeln ist: wenn sie bei Gefahrübergang den subjektiven, den objektiven und den Montageanforderungen entspricht. Für diesen Fall sind zwei davon wichtig.
Daraus folgt die Grenze, und sie ist ein Zeitpunkt, keine Schadensart. Maßgeblich ist der Gefahrübergang, bei einem Versandkauf an einen Verbraucher also die Übergabe an Sie.
§ 437 BGB zählt auf, was Ihnen bei einem Mangel zusteht: Nacherfüllung nach § 439 BGB, Rücktritt oder Minderung, und Schadensersatz. Die Verjährung beträgt nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB zwei Jahre ab Ablieferung.
Und der Punkt, der für Sie praktisch am meisten wert ist: § 477 BGB kehrt beim Verbrauchsgüterkauf die Beweislast um. Zeigt sich innerhalb eines Jahres seit Gefahrübergang ein abweichender Zustand, wird vermutet, dass die Sache schon bei Gefahrübergang mangelhaft war – es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar. In diesem ersten Jahr müssen also nicht Sie beweisen, dass der Fehler von Anfang an da war.
Genau an dieser Ausnahme hängt bei einem spröden Stein viel, und wir sagen offen, dass sie eine echte Grenze ist: ein frischer Absplitterungsbruch mit scharfen Kanten ist seiner Art nach ein Schaden, der nach der Übergabe entstehen kann, und die Vermutung greift dort seltener. Was Ihnen hilft, ist kein Rechtsargument, sondern Dokumentation. Sehen Sie den Stein bei Erhalt bei Tageslicht an, mit einer Lupe, und sehen Sie die Rundiste und jede Spitze ausdrücklich an. Fotografieren Sie, was Sie sehen. Das ist dieselbe Prüfung, die wir Ihnen beim Widerrufsrecht gleich noch einmal empfehlen – und sie ist aus beiden Gründen die zehn Minuten wert.
Die gesetzlichen Rechte bleiben von unserem eigenen Rückgaberecht unberührt. Unser 14-tägiges Rückgaberecht steht neben ihnen und nicht an ihrer Stelle.
Beim Fernabsatzkauf steht Ihnen nach § 355 BGB ein Widerrufsrecht zu, in der Regel vierzehn Tage, und Sie müssen den Widerruf nicht begründen. Für einen losen Stein ist das der normale Fall.
Interessant – und für diese Seite wichtig – wird es beim Ring. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB nimmt Waren aus, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist, oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. Ein Ring, der um Ihren Stein herum gebaut wird, kann darunterfallen; der lose Stein selbst fällt nicht darunter.
Zwei Punkte dazu, auf die es ankommt:
Für Sie heißt das: fragen Sie vor der Bestellung, ob ein Widerrufsrecht besteht, und lassen Sie sich die Antwort schreiben – gerade dann, wenn ein loser Stein und eine Anfertigung in einem Vorgang zusammenkommen, denn für die zwei Teile kann die Antwort unterschiedlich ausfallen.
Dies ist eine allgemeine Darstellung der Rechtslage und keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Und eine Folge, die mit der Pflege zusammenhängt: § 357 Abs. 7 BGB lässt einen Wertersatz zu, wenn Sie mit der Ware mehr gemacht haben als das, was zur Prüfung ihrer Eigenschaften und Funktionsweise nötig war. Prüfen heißt ansehen, anprobieren, ins Licht halten, mit der Lupe betrachten. Prüfen heißt nicht: ins Ultraschallbad legen, polieren lassen oder damit arbeiten gehen. Die Prüfung, zu der wir Ihnen oben raten, ist genau die, die Ihnen hier erlaubt ist – und die Reinigung, von der wir abraten, ist genau die, die hier teuer werden kann.
Die Herkunft ist keine Qualitätsstufe. Wo ein Stein entstanden ist und wie er aussieht, sind zwei getrennte Befunde, und den einen zu bepreisen, als wäre er der andere, ist eine Gewohnheit, die man ablegen sollte.
Zur gewerblichen Herkunft dieses Materials schreibt die GIA: „the significant commercial sources for this garnet are Kenya and Tanzania“. Unsere Tsavorite kommen aus Kenia, und das steht in jedem Angebot. Was Sie hier nicht finden, ist ein Satz, der kenianisches Material über tansanisches stellt oder umgekehrt.
Das ist in Deutschland nicht nur Zurückhaltung, sondern wieder § 6 Abs. 2 Nr. 5 UWG: wer eine Quelle für zweitklassig erklärt, setzt damit jeden herab, der von dort verkauft – auch ohne ihn zu nennen, weil der betroffene Kreis mittelbar bestimmbar ist. Eine Herkunftsrangliste ist deshalb keine Geschmacksfrage.
Ein zweiter Grund kommt hinzu, der in diesem Material eigen ist: zur geografischen Herkunft von Grossular äußert sich die GIA überhaupt nicht. Grossular steht auf keiner ihrer veröffentlichten Listen von Spezies, für die sie eine Herkunftsbestimmung anbietet. Ein fehlendes Herkunftsfeld auf einem Bericht zu diesem Stein ist also kein Hinweis auf einen günstigeren Berichtstyp und darf nie so dargestellt werden – es gibt diese Dienstleistung für diese Spezies nicht. Dass unsere Steine aus Kenia kommen, ist unsere Einkaufsangabe und kein Laborbefund.
Und weil diese Seite neben Saphirseiten steht: Tsavorit kommt nicht aus Sri Lanka. Ein Satz über srilankische Herkunft, der über unser ganzes Sortiment gezogen würde, wäre für diesen Stein falsch. Wir sagen es daher Material für Material.
| Was Sie suchen | Ist Tsavorit das? | Anmerkung |
|---|---|---|
| Einen grünen Stein, den Sie täglich tragen können | Ja | Eine Fassung, die die Kanten abdeckt, und die Gewohnheit, den Ring für grobe Arbeit abzunehmen, sind das, was es tragfähig macht |
| Den kratzfestesten Stein, den es gibt | Saphir ist härter | Saphir liegt bei Mohs 9, Tsavorit bei 7 bis 7,5. Härte ist nicht die ganze Widerstandsfähigkeit – aber wenn Kratzfestigkeit für Sie das entscheidende Kriterium ist, ist das die ehrliche Antwort |
| Genau zu wissen, was mit dem Stein gemacht wurde | Lesen Sie das Angebot | Jedes Angebot nennt die Behandlung und, wo ein Bericht vorliegt, das Labor und die Berichtsnummer – und sagt ausdrücklich, wo keiner vorliegt |
| Etwas, das nicht die übliche Wahl ist | Ja | Ein grüner Granat ist eine ungewöhnliche Wahl für einen Ring, und das ist der Grund, den Käufer uns dafür nennen |
| Einen Ring für ein Leben mit häufigen harten Stößen | Ja, in einer Zargenfassung | Hier arbeitet die Fassung und nicht der Stein. Siehe den Fassungsteil oben |
| Einen großen Mittelstein zu einem bescheidenen Preis | Schwierig | Die ICA schreibt, „a cut tsavorite of more than two carats is a rare and precious thing“, und der Preis folgt dem. Ein kleinerer Tsavorit oder eine andere Art passt vielleicht besser zum Budget |
| Rechtliche Sicherheit beim Kauf aus dem Ausland | Rechnen Sie die Einfuhr mit | Der Dollarbetrag ist nicht der Betrag an der Haustür: Einfuhrumsatzsteuer und etwaiger Zoll kommen bei der Zustellung hinzu. Siehe den Abschnitt zur Preisangabenverordnung |
| Einen Stein, dessen Namen jeder kennt | Nein | Tsavorit ist kein Name, den die meisten Leute kennen. Das ist eine Tatsache über den Namen und nicht über den Stein |
Ja, mit einer Fassung, die die Kanten abdeckt. Der Grund ist nicht die Härte: die Mohsskala misst die Ritzhärte und sonst nichts, und über das Absplittern entscheidet die Zähigkeit. Die GIA gibt für Granat die Zähigkeit „fair to good“ an und schreibt, er solle keinen harten Stößen und keiner starken Beanspruchung ausgesetzt werden. Grossular-Granat hat außerdem keine Spaltbarkeit, es gibt also keine Ebene, entlang der ein Stoß ihn aufspalten könnte; diese Angabe stammt aus der mineralogischen Fachliteratur und nicht von der GIA. Eine Zargenfassung, ein Halo oder ein Kopf mit sechs Krappen über der Rundiste schützt die Kanten. Wie zäh ein einzelner Stein ist, hängt zusätzlich von seinen Einschlüssen ab, und deshalb ist das Angebot des jeweiligen Steins die eigentliche Antwort.
Weil es keine veröffentlichte Benotung durch ein Labor gibt. Die GIA schreibt selbst, sie „vergibt für Saphir und andere Farbsteine weder Noten noch Qualitätsanalysen“, und dieser Satz erfasst auch Granat. Die CIBJO definiert die Kategorie und hört dort auf. Ein Bericht hält fest, dass ein Stein grün ist; er benotet das Grün nicht, und „vivid“ ist ein Adjektiv und kein benoteter Wert. Jede Beschreibung des Erscheinungsbilds ist daher die Aussage des Verkäufers, unsere eingeschlossen, und es gibt kein Dokument, das sich zu ihrer Stützung vorlegen ließe. In Deutschland kommt hinzu, dass eine Note ohne veröffentlichten Maßstab als irreführende Angabe nach § 5 UWG angreifbar wäre. Wir schicken Ihnen deshalb lieber ein Video des Steins als ein Adjektiv.
Das AGTA Gemstone Information Manual ordnet Tsavorit den Code N zu, definiert als „Natural: No modification (or currently has no known modification process).“ Das beschreibt das Material und nicht einen bestimmten Stein. Eine Reinheitsverbesserung kommt in diesem Material vor, und wo sie an einem Stein von uns vorliegt, sagt dessen Angebot es und nennt das Labor und die Berichtsnummer. Die GIA veröffentlicht, dass ihr Identifikationsbericht „identifies and describes a material and lists detectable treatments“. Nicht jeder Stein trägt diesen Bericht, und wir stützen die Angabe zur Behandlung deshalb nicht auf das Dokument, das ein Stein zufällig mitbringt, sondern geben sie in jedem Angebot selbst an.
Auf drei Dinge, von denen keines eine Note ist: den Farbton, also wo das Grün sitzt und ob es kühler und bläulicher oder wärmer und gelblicher liest; den Tonwert, also wie hell oder dunkel der Stein ist; und die Sättigung, also wie stark die Farbe bei diesem Farbton und Tonwert ist. Wir hängen an keines davon eine Wertung, weil nichts Veröffentlichtes eine stützt. Alle drei sind in einem Video des Steins offensichtlich und in einem Wort fast nicht zu vermitteln, und deshalb schicken wir Ihnen lieber das Video.
Etwa ein halbes bis zwei Karat ist der Bereich, nach dem wir meist gefragt werden; das ist eine Beobachtung an unseren eigenen Anfragen und keine Regel. Die International Colored Gemstone Association schreibt, „a cut tsavorite of more than two carats is a rare and precious thing“, und der Preis folgt dem. Preisspannen veröffentlichen wir für Tsavorit nicht, weil es keine veröffentlichten Preisdaten pro Karat dafür gibt; und ein Preis pro Karat wäre nach § 2 Nr. 3 PAngV ohnehin kein Gesamtpreis. Das Gewicht und den Preis trägt das Angebot des einzelnen Steins.
Mit warmem Wasser, einer milden Seife und einer weichen Bürste, immer dann, wenn der Ring stumpf aussieht. Die GIA veröffentlicht, dass warmes Seifenwasser für Granat immer unbedenklich ist, dass eine Ultraschallreinigung in der Regel unbedenklich ist mit Ausnahme von Steinen mit Rissen, und dass eine Dampfreinigung nicht empfohlen wird. An einem Punkt gehen wir weiter als die GIA: wir würden einen Tsavorit gar nicht in ein Ultraschallbad legen. Das ist unsere eigene Vorsicht und nicht die der GIA. Wo an einem Stein eine angegebene Reinheitsverbesserung vorliegt, veröffentlicht die GIA die strengere Anweisung selbst: „Only warm soapy water should be used to clean fracture-filled stones.“ Dann kein Ultraschall und kein Dampf, und die Werkstatt sollte von der Behandlung wissen, bevor am Ring gearbeitet wird.
Die Farbe stammt von Vanadium und Chrom im Kristall selbst. Eine Zusage für die Zukunft geben wir trotzdem nicht, weil auch kein Labor eine gibt: ein Farbstabilitätstest berichtet, dass unter den Bedingungen des Tests keine Veränderung beobachtet wurde, und das ist eine andere Aussage als eine Garantie. Was wir klar sagen können, ist dies: Gems and Gemology, die eigene Fachzeitschrift der GIA, nennt Tsavorit wärmeempfindlich, und der Stein sollte von plötzlichen Temperaturwechseln ferngehalten werden. Das ist ein Pflegehinweis und keine Aussage über die Farbe.
Eine Zargenfassung gibt den größten Schutz, weil der Metallrand den Stoß aufnimmt, bevor die Rundiste ihn bekommt. Ein Halo wirkt als teilweiser Stoßfänger und lässt den Mittelstein größer erscheinen. Ein Kopf mit sechs Krappen, die über die Kante der Rundiste greifen, gibt mehr Licht und mehr zu beobachten. Bei einem Oval, einem Tropfen oder einer Navette erbitten Sie eine V-förmige Krappe an jeder Spitze. Bei einer Spannfassung, die deutschsprachige Schmuckbeschreibungen überwiegend für harte Steine nennen, liegt der Druck auf der Rundiste, also auf der empfindlichen Stelle; das ist die Fassungsart, über die Sie vorher mit dem Goldschmied sprechen sollten. Das ist unsere eigene Empfehlung aus dem Umgang mit diesen Steinen – kein Labor veröffentlicht Hinweise zu Fassungen, und wir geben hier auch keine wieder.
In der Regel nicht. § 434 Abs. 3 BGB stellt darauf ab, ob die Sache eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen derselben Art üblich ist und die der Käufer erwarten kann – und bei einem Stein mit einer Mohshärte von 7 bis 7,5 gehört ein feiner Politurabrieb nach Jahren täglichen Tragens zum Üblichen. Maßgeblich ist der Gefahrübergang: ein Schaden, der schon bei der Übergabe vorhanden war, ist ein Mangel, auch wenn er später auffällt; ein Schaden durch einen Schlag danach ist keiner. § 477 BGB hilft Ihnen im ersten Jahr, weil er die Beweislast umkehrt. Sehen Sie den Stein deshalb bei Erhalt bei Tageslicht und mit einer Lupe an, die Rundiste und jede Spitze ausdrücklich, und halten Sie fest, was Sie sehen.
Aus zwei Gründen. Sachlich: für Tsavorit gibt es keine veröffentlichten Preisdaten pro Karat, auf die sich eine Spanne stützen ließe; die GIA sagt dazu nur, der Wert steige „significantly with size“. Rechtlich: § 2 Nr. 3 PAngV definiert den Gesamtpreis als den Preis, der einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile zu zahlen ist, und § 3 Abs. 1 PAngV verlangt die Angabe der Gesamtpreise. Ein Preis pro Karat ist niemals ein Gesamtpreis, sondern ein Rechenfaktor. Was ein bestimmter Stein kostet, steht als eine Zahl auf dessen Produktseite. Die Versandkosten nennen wir eigens, wie es § 6 Abs. 1 Nr. 2 PAngV für Fernabsatzverträge verlangt, und Einfuhrumsatzsteuer und Zoll sind darin nicht enthalten: sie fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen.
Nennen Sie das Material und nicht die Farbe: Grossular-Granat, Varietät Tsavorit, und bringen Sie den Laborbericht mit, wenn einer vorliegt. Fragen Sie, ob am gefassten Stein mit der Flamme gearbeitet wird, denn der Stein ist wärmeempfindlich, und ob er für Lötarbeiten ausgefasst wird. Fragen Sie nach der Fassungstiefe und dem Chaton, weil davon abhängt, wie weit die Rundiste vorsteht. Und lernen Sie die drei Wörter für spätere Arbeiten: Nachfassen heißt, die Krappen wieder über den Stein zu drücken; Anstücken heißt, abgetragenes Material zu ergänzen; den Chaton erneuern heißt, den Fassungskopf zu ersetzen. Wir behaupten über keine Werkstatt etwas – wir sagen nur, welche Fragen die richtigen sind.
Unsere Tsavorite kommen aus Kenia. Jedes Angebot nennt das Gewicht, die Farbe, die Herkunft und die Behandlung und, wo ein Bericht vorliegt, das Labor und die Berichtsnummer; wo keiner vorliegt, sagen wir das ausdrücklich. Wir kaufen unsere Tsavorite selbst ein und geben sie ohne Zwischenhandel an Sie weiter. Die Kollektionsseite unten ist die aktuelle Liste – Zahlen zum Bestand nennen wir in diesem Text nicht, weil sie sich mit jedem Verkauf ändern.
Innerhalb der USA ist der Versand kostenlos, ohne Mindestbestellwert. Außerhalb der USA kostet er US$60 bei Bestellungen bis US$499 und ist ab US$499,01 kostenlos. Für jeden losen Stein gilt unser 14-tägiges Rückgaberecht – die gesetzlichen Rechte bleiben davon unberührt. Unsere Preise verstehen sich in US-Dollar, ohne Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; diese fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen.
Auf Anfrage senden wir Ihnen ein persönliches Video genau des Steins, den Sie ansehen – bei einem Farbstein ist das aussagekräftiger als jedes Adjektiv. Fragen zu einem bestimmten Stein, zu einer Fassung oder zu einer Größe beantworten wir unter crescentgems@gmail.com, auf Deutsch oder auf Englisch.
CG8447
Natürlicher Tsavorit-Granat 4,95 ct, oval – GIA-Bericht Nr. 5231980220
Die Preise werden in Ihrer Landeswährung angezeigt und können sich ändern. Einfuhrabgaben sind nicht enthalten.
CG8417
1.01 ct Natural Tsavorite Garnet, Cushion Shape | AGCL Report #M263503
CG8460
CG8359
1.07 ct Natural Tsavorite Garnet, Round Shape | AGCL Report #M2513969
CG8360
1.09 ct Natural Tsavorite Garnet, Octagon Shape | AGCL Report #M2513970
CG8465
CG8447
Natürlicher Tsavorit-Granat 4,95 ct, oval – GIA-Bericht Nr. 5231980220
Blauer Sternsaphir: Preise pro Karat und wovon sie abhängen
Was blauer Sternsaphir pro Karat kostet und wovon der Preis abhängt – dazu unser einziger Stein: 8,09 ct für 4.040 $ mit GIA Sapphire Origin Report.
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Tsavorit-Granat: Preise pro Karat aus unserem eigenen Bestand
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Farbwechsel-Saphir: was er pro Karat kostet und warum
Was ein Farbwechsel-Saphir pro Karat kostet und wovon der Preis abhängt – dazu unsere beiden Steine: 1,03 ct für 824 $ und 2,01 ct für 2.211 $.
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Chrysoberyll-Katzenauge im Verlobungsring: Eignet es sich?
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Chrysoberyll-Katzenauge: Preise pro Karat und wovon sie abhängen
Was ein echtes Chrysoberyll-Katzenauge pro Karat kostet und wovon der Preis abhängt – dazu unsere beiden Steine: 2,36 ct für 3.792 $ und 4,25 ct für 9.482 $, je mit GIA-Bericht.
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