
- von Ahmed Shareek
Saphir im Smaragdschliff – Treppenschliff, Maße und gelistete Preise
- von Ahmed Shareek
Wir kaufen unsere Edelsteine direkt an der Quelle in Sri Lanka ein und geben sie ohne Zwischenhandel an Sie weiter.
Grundlagen zur Schliffqualität: wie der Schliff den Saphir verändert. Zum Vergleich der Schliffformen: Der beste Schliff für einen Verlobungsring. Als Grundlage für den Kauf: Ratgeber: Saphir kaufen – worauf Sie achten müssen.

Der Smaragdschliff verzeiht nichts. Wo Ovalschliff und Kissenschliff das Licht über Dutzende Facetten streuen und dabei manches verdecken, arbeitet der Smaragdschliff mit wenigen großen, parallelen Treppenfacetten und einer großen, offenen Tafel. Man sieht in den Stein hinein, nicht nur auf ihn. Für einen Käufer, der weiß, worauf er schaut, ist genau das der Reiz – und zugleich der Grund, warum diese Schliffform an Farbe und Reinheit höhere Ansprüche stellt als jede andere.
Auf Deutsch ist über den Smaragdschliff durchaus Brauchbares geschrieben worden – aber es sind Lexikonseiten über den Schliff an sich, nicht über den Saphir, und keine davon nennt eine einzige gemessene Millimeterzahl oder einen Preis. Dieser Ratgeber tut beides: Die Maße weiter unten sind an den 13 Saphiren im Smaragdschliff gemessen, die wir derzeit führen, Stand: 18. September 2026. Dazu stehen die Preise, die für genau diese Steine bei uns gelistet sind.
Der Smaragdschliff ist ein achteckiger Treppenschliff. Seine Facetten liegen in parallelen Reihen, die wie Stufen von der Rundiste zur Tafel ansteigen – auf der Krone ebenso wie auf dem Pavillon. Die Facetten selbst sind rechteckig oder trapezförmig und verlaufen parallel zur Rundiste. Daraus ergibt sich eine grundlegend andere Optik als beim Brillantschliff: Statt das Licht in viele kleine Reflexe zu zerlegen, bilden die Treppenfacetten breite, spiegelnde Flächen, die große Licht- und Schattenzonen zurückwerfen.
Für diese Schliffart gibt es im Deutschen zwei gleichwertige Namen: Treppenschliff und Stufenschliff. Beide sind in der deutschsprachigen Edelsteinliteratur gebräuchlich, oft nebeneinander im selben Satz, und sie meinen dasselbe. Wir führen den Treppenschliff als Hauptform und verwenden den Stufenschliff frei daneben. Der Smaragdschliff ist die bekannteste Schliffform dieser Familie: ein Oktogon, also ein Rechteck, dessen vier Ecken abgeschrägt sind.
Der Name führt dabei in die Irre. Er kommt vom Smaragd, für den dieser Schliff entwickelt wurde – mit der Edelsteinart des Steins hat er nichts zu tun. Ein Saphir im Smaragdschliff ist ein Saphir und wird auch so beurteilt.
Der klassische Umriss ist rechteckig mit abgeschrägten Ecken, und das Längen-Breiten-Verhältnis liegt dabei üblicherweise zwischen 1,30:1 und 1,60:1. Das beschreibt den klassischen Umriss – nicht, was wir führen. Unsere eigenen Steine verteilen sich nicht nach diesen Proportionen, und wir stellen an dieser Stelle bewusst keine eigenen Verhältniszahlen daneben, weil sie neben einer Beschreibung der Schliffform sofort mit ihr verwechselt würden.
Die abgeschrägten Ecken sind übrigens kein Zierrat, sondern Schutz: Eine spitze Ecke ist die verletzlichste Stelle eines Steins, und der Treppenschliff nimmt sie von vornherein zurück. Welche Fassung sie zusätzlich sichert, steht unter Eine Fassung, die die Ecken schützt. Vom Asscher-Schliff unterscheidet sich der Smaragdschliff nur im Umriss – der Asscher ist die quadratische Variante desselben Treppenschliffs. Einen Saphir im Asscher-Schliff führen wir derzeit nicht.
Das optische Kennzeichen eines gut geschliffenen Smaragdschliffs ist der Hall-of-Mirrors-Effekt: Die parallelen Treppenfacetten spiegeln einander und erzeugen in einem flachen Stein den Eindruck großer Tiefe. Der deutschsprachige Fachhandel hat dafür keinen eigenen Namen und verwendet den englischen weiter. kronjuwelier.de beschreibt ihn so: „Optisch erzeugt der Stufenschliff den sogenannten Hall-of-Mirrors-Effekt“, und weiter: „ein Blick in die Tafel zeigt eine Folge paralleler Lichtbänder, die in die Tiefe gestaffelt sind“.
Das ist etwas grundsätzlich anderes als das, was ein Brillantschliff tut. Ein Saphir im Ovalschliff oder im Kissenschliff erzeugt Szintillation an der Oberfläche: viele kleine, wandernde Reflexe. Der Smaragdschliff erzeugt Tiefe – den Eindruck, in den Stein hineinzusehen statt auf ihn. Die Farbe blitzt hier nicht, sie leuchtet ruhig und gleichmäßig durch die Treppenflächen hindurch.
Der Effekt ist zugleich ein Gütezeichen: Er entsteht nur, wenn die Facetten sauber parallel liegen und die Proportionen stimmen. Und er hat einen Preis, der den Rest dieses Ratgebers bestimmt – ein Schliff, der nichts zerlegt, verbirgt auch nichts.
Reinheit. Einschlüsse, die das Facettenbild eines Brillantschliffs schluckt, liegen in den großen, klaren Treppenflächen sofort offen. Für einen Smaragdschliff gilt deshalb augenrein als feste Untergrenze, nicht als Wunsch; wie man Einschlüsse liest, steht unter Einschlüsse im Saphir lesen. Gleichmäßigkeit der Farbe. Farbzonen zeigen sich im Smaragdschliff deutlicher als in jedem Brillantschliff. Die große, offene Tafel legt das Innere frei: Der Blick geht durch sie hindurch bis in den Pavillon, und man erkennt, ob die Farbe über den ganzen Stein trägt. Sättigung. Schwache Farbe wird vom Smaragdschliff nicht gerettet, sondern ausgestellt. Kräftige, satte Farbe ist hier Voraussetzung, nicht Kür – was die einzelnen Farben ausmacht, steht unter Saphirfarben erklärt.
Ein Wort zur Wortwahl, weil auf dieser Seite beides vorkommt: Die große, offene Tafel ist eine Eigenschaft dieser Schliffform und an einem guten Stein ein Vorteil. Das „Fenster“ dagegen ist ein Schliff-Fehler – eine Stelle, an der das Licht durch den Pavillon fällt, statt zurückgeworfen zu werden. Der Smaragdschliff macht beides besonders sichtbar, aber es sind zwei verschiedene Dinge, und nur das zweite ist ein Mangel.
Das „Fenster“. Halten Sie den Stein von oben über eine weiße Fläche. Weil die große, flache Tafel den Blick unmittelbar in den Pavillon führt, fällt ein Fenster im Smaragdschliff stärker auf als in jeder anderen Schliffform – und es ist hier ein ernster Mangel, kein Schönheitsfehler. Woran es liegt und was es mit der Farbe macht, erklärt der Ratgeber dazu, wie der Schliff den Saphir verändert. Reinheit in der Draufsicht. Prüfen Sie den Stein von oben bei gutem Licht; die Treppenflächen zeigen Einschlüsse ohne Umweg. Farbe beim Kippen. Drehen Sie den Stein langsam: Die Farbe sollte über die ganze Tafel hinweg gleich bleiben. Etwas Dunkelheit an den abgeschrägten Ecken gehört zum Charakter der Form; sie wird erst zum Problem, wenn sie die Draufsicht beherrscht, statt sie zu rahmen. Die Maße im Verhältnis zum Gewicht. Vergleichen Sie den Stein mit dem, was unsere eigenen Smaragdschliffe messen.
Die folgenden Werte sind an unseren eigenen Steinen gemessen: allen 13 Saphiren im Smaragdschliff, die wir derzeit führen. Alle 13 haben erfasste Maße, es wurde kein Stein ausgeschlossen. Stand: 18. September 2026.
Sie beschreiben, wie die Smaragdschliffe geschliffen sind, die wir einkaufen – nicht, was ein Karat „ist“. Die Spalte ganz rechts nennt die Spannweite innerhalb des jeweiligen Bandes.
| Karatband (Median-Gewicht) | Gemessene Smaragdschliffe | Median der Maße in der Draufsicht | Spannweite über diese Steine |
|---|---|---|---|
| 0,50–0,99 ct (Median 0,60 ct) | 2 | 5,70 × 3,99 mm | 5,53–5,86 × 3,90–4,08 mm |
| 1,00–1,49 ct (Median 1,16 ct) | 5 | 6,59 × 5,07 mm | 5,80–7,24 × 4,86–5,53 mm |
| 1,50–1,99 ct (Median 1,60 ct) | 3 | 7,45 × 5,45 mm | 7,05–7,75 × 5,03–6,05 mm |
| 2,12 ct | 1 | 6,98 × 5,67 mm | ein einzelner Stein, keine Spanne |
| 3,00–3,49 ct (Median 3,08 ct) | 2 | 8,56 × 6,89 mm | 8,53–8,60 × 6,45–7,34 mm |
Das sind unsere eigenen Steine, gemessen – keine allgemeine Größentabelle. Andere Steine gleichen Gewichts können deutlich anders ausfallen.
Dreizehn Steine sind wenig, und die Tabelle sagt das selbst: Zwei Zeilen beruhen auf je zwei Steinen – zwei Messpunkte, keine Verteilung –, eine weitere auf einem einzigen. Und zwischen 2,13 und 2,99 ct sowie oberhalb von 3,09 ct führen wir derzeit keinen Saphir im Smaragdschliff, deshalb steht dort nichts. Die Bänder oben sind die Gewichte, die wir tatsächlich führen.
Der Vergleich mit einer handelsüblichen Größentabelle fällt entsprechend aus. Eine solche Tabelle setzt für einen Ein-Karat-Smaragdschliff etwa 7,0 × 5,0 mm an und für einen Drei-Karäter 10,5 × 7,5 mm. Unsere Steine von 1,00 bis 1,49 ct (Median 1,16 ct) messen 6,59 × 5,07 mm und fallen damit etwas kürzer aus; unsere beiden Steine mit 3,08 und 3,09 ct messen 8,60 × 6,45 mm und 8,53 × 7,34 mm und bleiben deutlich innerhalb des Drei-Karat-Werts der Tabelle.
Der Grund liegt in der Bauweise: Der Treppenschliff ist ein tiefer Schliff, und Tiefe trägt Gewicht unter der Rundiste, wo man es von oben nicht sieht. Zwei Steine mit identischem Karatgewicht können deshalb in der Draufsicht deutlich verschieden groß sein – und das ist die Größe, die am Finger zählt.
Das ist eine Aussage über diese Steine – keine Behauptung, dass sie besser oder schlechter geschliffen sind als die Steine anderer Händler.
blaue Saphire im Bestand – die feinsten Smaragdschliffe am Markt sind überwiegend blau. Ein lebhaftes, mitteldunkles, unerhitztes Blau aus Ceylon mit sauberer Reinheit ergibt in dieser Schliffform einen der eindrucksvollsten Auftritte, die ein Saphir überhaupt hat. Bei uns: ein 3,08 ct blauer Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Sri Lanka (Ceylon), GIA-Bericht Nr. 1232980230 für 8.656 US-Dollar (USD) und, in tieferem und satterem Blau, ein 1,32 ct blauer Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Sri Lanka (Ceylon), AGCL-Bericht Nr. M263858 für 1.300 $.
Teal-Saphire im Bestand – der zweifarbige Charakter des Teal-Materials liegt im Smaragdschliff ungewöhnlich klar offen; mehr dazu im Ratgeber zum Teal-Saphir. gelbe Saphire aus Ceylon – ein kanariengelber Ton wirkt im Smaragdschliff rein und ungebrochen. violette Saphire im Bestand – feines unerhitztes Violett zeigt in den ruhigen Flächen eine zurückhaltende, edle Tiefe.
lila Saphire im Bestand – die Treppenfacetten geben die Farbverschiebung des Lila zwischen verschiedenen Lichtquellen als breite, gleichmäßige Blöcke wieder, statt sie über viele kleine Facetten zu verteilen; dadurch ist der Unterschied leichter zu lesen. Bei uns: ein 1,08 ct lila Saphir im Smaragdschliff, unerhitzt, Sri Lanka (Ceylon), GIA-Bericht Nr. 2241017793 für 1.320 $.
orangefarbene Saphire im Bestand – eine der seltensten Saphirfarben. Die Treppenfacetten sammeln ihre Wärme zu einem tiefen, glühenden Farbeindruck, statt sie über eine brillantierte Oberfläche zu streuen. Bei uns: ein 3,09 ct orangefarbener Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Sri Lanka (Ceylon), GIA-Bericht für 7.675 $.
grüne Saphire im Bestand – dieselben ruhigen, tiefen Flächen, die dem Blau schmeicheln, tragen Grün genauso gut: Die Farbe sammelt sich zu einem gleichmäßigen Leuchten. Bei uns: ein 1,18 ct grüner Saphir im Smaragdschliff, unerhitzt, Ostafrika, GIA-Bericht Nr. 2245017787 für 1.053 $, ein ins Bläuliche gehendes Grün.
Ein Wort zur Herkunft dieses Steins: Unser Schwerpunkt ist Ceylon, und die große Mehrheit der Steine, die wir listen, stammt aus Sri Lanka. Das heißt aber nicht, dass jeder Stein im Bestand von dort kommt – der 1,18-Karäter oben ist ein Beispiel, und wir schreiben es dazu, statt es zu verschweigen.
braune Saphire – die Treppenfacetten bündeln den warmen Cognacton dieser Sammlerfarbe zu einem ruhigen, gleichmäßigen Leuchten. Unter den dreizehn Smaragdschliffen, die wir derzeit führen, ist allerdings kein brauner Stein; was wir an Braun führen, liegt in anderen Schliffformen. rosa Saphire im Bestand – eine der beliebtesten Saphirfarben, und die Treppenfacetten zeigen eine kräftige, gleichmäßige Rosa-Sättigung als ruhiges Leuchten statt als Streufeuer. Bei uns: ein 1,62 ct rosa Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Madagaskar, GIA-Bericht Nr. 2241032070 für 1.458 $.
Solitär mit vier Krappen, je eine auf einer der vier abgeschrägten Ecken – die häufigste und zugleich die schützendste Lösung; siehe Schliffformen für den Solitärring. Dreisteinring mit Trapezen oder Seitensteinen im Baguette-Schliff, die die Treppenlinien des Hauptsteins aufnehmen – siehe Schliffformen für den Dreisteinring. Halo – siehe Schliffformen für den Halo-Ring und Ratgeber zum Halo-Ring. Flach bauende Fassungen – siehe Schliffe für flach bauende Ringe.
Weil die vier Ecken die verletzlichsten Stellen des Steins bleiben, lohnt sich beim Smaragdschliff der Blick auf Eine Fassung, die die Ecken schützt. Zur Metallwahl siehe Gelbgold, Weißgold und Platin im Vergleich sowie Welche Metallfarbe zum Stein passt; den Ablauf für einen eigenen Entwurf beschreibt Aus einem losen Stein einen Ring entwerfen.
Die folgende Tabelle ist eine Bestandsaufnahme der 13 Saphire im Smaragdschliff, die wir derzeit führen. Diese 13 Steine verteilen sich auf 10 Farben – keine einzige Farbe hat damit genug Steine hinter sich, um eine ehrliche Spanne Farbe für Farbe zu ergeben. Eine Spanne, die auf einem oder zwei Steinen beruht, läse sich wie das Niveau der ganzen Farbe, und das ist sie nicht. Die Tabelle ist deshalb nach Gewicht gegliedert, und jede Zeile nennt die Farben, die dahinterstehen.
Die letzte Spalte nennt einen rechnerischen Preis pro Karat: den gelisteten Preis des Steins, geteilt durch sein Karatgewicht, auf den vollen Dollar gerundet. Wo eine Zeile auf zwei Steinen beruht, sind das zwei gelistete Preise, keine Spanne.
| Karatband | Steine | Farben in diesem Band | Gelisteter Preis pro Karat |
|---|---|---|---|
| 0,50–0,99 ct | 2 | Violett 0,60 ct, rosa 0,61 ct | 250–984 $ |
| 1,00–1,49 ct | 5 | Farbwechsel, lila, gelb, grün, blau | 605–1.222 $ |
| 1,50–1,99 ct | 3 | Pfirsich, grün, rosa | 133–900 $ |
| 2,12 ct | 1 | Teal | 1.400 $ – ein einzelner Stein, keine Spanne |
| 3,00–3,49 ct | 2 | Blau 3,08 ct, orange 3,09 ct | 2.484–2.810 $ |
Dies sind unsere eigenen gelisteten Preise für Saphire im Smaragdschliff auf dieser Website, Stand: 18. September 2026 – keine Marktübersicht und keine Wertermittlung. Sie ändern sich mit dem Bestand; verbindlich ist immer der Preis auf der jeweiligen Produktseite.
Unsere Preise verstehen sich in US-Dollar, ohne Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; diese fallen bei der Einfuhr in Ihr Land an und sind bei der Zustellung von Ihnen zu zahlen.
Die Angaben oben sind eine ungefähre Marktorientierung, keine festen Angebote. Der tatsächliche Wert hängt von Behandlung, Herkunft, Farbe, Schliff, Reinheit und Laborbericht ab.
Lesen Sie die Zeilen mit ihren Stückzahlen im Blick. Die Zeile von 1,50 bis 1,99 ct reicht nur deshalb von 133 bis 900 $ pro Karat, weil ein sehr heller Pfirsich-Saphir darin liegt, der mit 200 $ gelistet ist: ein 1,50 ct Pfirsich-Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Sri Lanka (Ceylon), FGL-Bericht. Den Abstand macht die Farbintensität, nicht das Gewicht. Und 133 $ pro Karat sind weder ein Marktniveau noch ein Preis, den Sie anderswo erwarten dürfen – es ist der Karatpreis eines bestimmten, sehr blassen Steins in unserem Bestand.
Die Zeile bei 2,12 ct steht für einen einzigen Stein, nämlich für einen 2,12 ct Teal-Saphir im Smaragdschliff, unerhitzt, Madagaskar, GIA-Bericht für 2.968 $. Die Zeilen von 0,50 bis 0,99 ct und von 3,00 bis 3,49 ct beruhen auf je zwei Steinen. Am unteren Ende stehen ein 0,60 ct violetter Saphir im Smaragdschliff, unerhitzt, Sri Lanka (Ceylon), AGCL-Bericht für 150 $ und ein 0,61 ct rosa Saphir im Smaragdschliff, unerhitzt, Sri Lanka (Ceylon), GIA-Bericht Nr. 2235980196 für 600 $: fast gleiches Gewicht, sehr verschiedener Preis pro Karat – das Gewicht erklärt hier nichts.
Am besten besetzt ist mit fünf Steinen das Band von 1,00 bis 1,49 ct. Darin liegt zum Beispiel ein 1,16 ct gelber Saphir im Smaragdschliff, hitzebehandelt, Sri Lanka (Ceylon), GIA-Bericht Nr. 6247032058 für 702 $.
Den Rahmen zur Preisbildung erklären Saphirpreise erklärt, was ein guter Ein-Karat-Saphir kostet und was ein guter Zwei-Karat-Saphir kostet. Nach dem Kauf: Einen Saphirring versichern.
Sehen Sie sich unsere Saphire im Smaragdschliff an – einzeln ausgewählt, auf Reinheit und Farbgleichmäßigkeit hin geprüft und mit vollständiger Angabe der Behandlung. Oder schreiben Sie uns direkt mit Farbe, Größe und Budget; wir antworten innerhalb eines Werktages.
Ein Smaragdschliff ist ein achteckiger Treppenschliff: ein rechteckiger Umriss mit vier abgeschrägten Ecken, dessen Facetten in parallelen Reihen wie Stufen von der Rundiste zur Tafel ansteigen – auf der Krone ebenso wie auf dem Pavillon. Die Facetten sind rechteckig oder trapezförmig und verlaufen parallel zur Rundiste. Statt das Licht in viele kleine Reflexe zu zerlegen, bilden sie breite, spiegelnde Flächen. Der klassische Umriss liegt im Längen-Breiten-Verhältnis üblicherweise zwischen 1,30:1 und 1,60:1; das beschreibt die Schliffform, nicht unseren Bestand.
Nein. Der Name kommt vom Smaragd, für den dieser Schliff entwickelt wurde – mit der Edelsteinart des Steins hat er nichts zu tun. Ein Saphir im Smaragdschliff ist ein Saphir und wird nach denselben Maßstäben beurteilt wie andere Saphire auch: nach Farbe, Reinheit, Schliff, Gewicht, Behandlung und Laborbericht. Auch ein grüner Saphir, der als Alternative zum Smaragd gekauft wird, bleibt ein Saphir. Schliffform und Edelsteinart sind zwei verschiedene Fragen.
Ja. Beide Wörter bezeichnen dieselbe Schliffart: Facetten, die in parallelen Reihen wie Stufen angeordnet sind. In der deutschsprachigen Edelsteinliteratur stehen sie häufig nebeneinander im selben Satz. Wir führen den Treppenschliff als Hauptform und verwenden den Stufenschliff frei daneben. Der Smaragdschliff ist die bekannteste Schliffform aus dieser Familie; auch der Asscher-Schliff und der Baguette-Schliff gehören dazu.
So heißt im Handel der Eindruck, den die parallelen Treppenfacetten erzeugen: Sie spiegeln einander, und ein Blick in die Tafel zeigt eine Folge paralleler Lichtbänder, die in die Tiefe gestaffelt sind. Der Stein wirkt dadurch tiefer, als er gebaut ist. Der deutschsprachige Fachhandel hat dafür keinen eigenen Namen und verwendet den englischen weiter. Der Effekt ist zugleich ein Gütezeichen: Er entsteht nur, wenn die Facetten sauber parallel liegen und die Proportionen stimmen.
Weil die großen Treppenflächen nichts verdecken. Ein Brillantschliff zerlegt das Licht in viele kleine Reflexe, und in diesem unruhigen Bild verschwinden kleine Einschlüsse; die ruhigen, klaren Flächen eines Smaragdschliffs zeigen sie unmittelbar. Dasselbe gilt für Farbzonen: Die große, offene Tafel führt den Blick bis in den Pavillon, sodass sichtbar wird, ob die Farbe über den ganzen Stein trägt. Für einen Smaragdschliff gilt deshalb augenrein als feste Untergrenze, und schwache Sättigung fällt hier stärker auf als in jeder anderen Schliffform.
Er funkelt anders. Ein Brillantschliff erzeugt viele kleine, schnelle Reflexe; der Smaragdschliff wirft das Licht in wenigen großen Flächen zurück – seltener, dafür breiter und ruhiger. Wer ein diamantähnliches Glitzern sucht, ist mit einem Brillantschliff besser bedient. Bei einem Farbedelstein entscheidet aber die Farbe, und für sie ist die ruhige Fläche ein Vorteil: Sie zeigt den Farbton als geschlossenen Eindruck, statt ihn zu zerstreuen.
Unsere fünf Steine zwischen 1,00 und 1,49 ct (Median 1,16 ct) messen in der Draufsicht im Median 6,59 × 5,07 mm, bei einer Spannweite von 5,80–7,24 × 4,86–5,53 mm. Eine handelsübliche Größentabelle nennt für ein Karat 7,0 × 5,0 mm; unsere Steine fallen also etwas kürzer aus. Der Treppenschliff ist ein tiefer Schliff, und dieses Gewicht liegt unter der Rundiste, wo man es von oben nicht sieht. Gemessen an unseren eigenen Steinen, Stand 18. September 2026.
Stand 18. September 2026 führen wir 13 Saphire im Smaragdschliff in 10 Farben. Sie verteilen sich auf fünf Gewichtsbänder: zwei Steine von 0,50 bis 0,99 ct, fünf von 1,00 bis 1,49 ct, drei von 1,50 bis 1,99 ct, einer bei 2,12 ct und zwei von 3,00 bis 3,49 ct. Zwischen 2,13 und 2,99 ct und oberhalb von 3,09 ct führen wir keinen. Die gelisteten Preise pro Karat reichen von 133 bis 2.810 $; verbindlich ist immer die jeweilige Produktseite.
CG8469
CG8454
CG8468
CG8464
CG8463
Madagaskar Rosa Saphir 1,62 ct – Achteck, GIA-Bericht
CG8459
CG8458
CG8457
CG8456
CG8453
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